18.09.2018 - 21:16 Uhr

Foto: Sabine Oelmann

Um das Image des Golfsports in Deutschlands zu verbessern und um möglichst viele Neugolfer auf die schiefe grüne Bahn zu bringen, denkt der Deutsche Golfverband (DGV) über einen Imagefilm im öffentlich rechtlichen Fernsehen nach. Während sich Marketing-Fachleute und Blogger entsetzt die Haare raufen, ist Golf-Humorist Eugen Pletsch von der Idee begeistert.

Golf ist das letzte echte Tabu in unserer Gesellschaft! Du kannst ein Killer sein, Monsanto-Lobbyist im Bundestag, Wurstfabrikant, oliv-grüner Öko-Fake – sogar MINIGOLFER! Alles nicht so schlimm. Aber wer Golf spielt, der hat ein echtes Problem. Eigentlich zwei: Einmal das Image und dann das Spiel selbst.

Es war ein paar Tage nach Weihnachten, als sich die Sonne erstmals wieder blicken ließ. Mit gelblichen Zähnen bleckte sie vom Himmel herab und sofort schossen die Golfer, die entnervt auf ihren Regenradar-App starrten, wie Hasen aus dem Bau.

Wer wird den DGV Image-Film pro Golf machen? Mit unserem Bericht von der Rheingolf 2014 werfen wir unseren Hut in den Ring: Volkstümlich, zweckschön und natürlich pro Golf! Hier klicken und genießen!

Warum das erste Turnier des Jahres zum Fiasko wurde ist schnell erzählt: Der Betreiber, der den Golfclub Bauernburg nach seinem letzten Konkurs aufgefangen hatte, war von einem Hedge Fond geschluckt worden und alles, was nach faulen Tomaten roch, sollte sofort abgestoßen werden.

Alwin Schopenhauer, in väterlicher Linie um ein paar Ecken verwandt mit großen Philosophen, hielt sich an seinem Putter fest und plätscherte mit den Füßen im Teich am Grün der 15. Bahn (PAR 3, 147 Meter).

Trotz veränderter Lebensbedingungen unterscheiden wir uns genetisch nicht von unseren Vorfahren, die vor 100000 Jahren Jäger und Sammler waren. Heute ist körperliche Bewegung in westlichen Ländern die Ausnahme. Nur die Heere der Kolonialmächte, sowie die Golfer bewegen sich noch physisch, um ihren genetischen Beute-Auftrag zu erfüllen.

Der Höhepunkt eines Pro/Ams ist die Abendveranstaltung!

Ein Plädoyer für die Gleichstellung der Frau.

Die Driving Range ist eine lange, breite Wiese. Darauf stehen bisweilen Fähnchen oder Entfernungsmarkierungen, die Ihrem Zielspiel dienen sollen. Hinter den Abschlägen, meist in einem Schuppen, befindet sich der Ballautomat. Bezahlt wird mit  speziellen Münzen oder Wertkarten, die Sie im Sekretariat oder Proshop erhalten können.

Diese Diskussion hat mir gerade noch gefehlt, trotzdem werde ich mich ihr nicht verweigern können. Sexismus betrifft mich nämlich auf geradezu existentielle Weise. Als mich vor einiger Zeit der Vorwurf traf, ich würde mich sexistisch über Frauen äußern, hat mir das sehr wehgetan. Ich – gerade ich – der vom Feminat domestizierte Sitzpinkler!

Wie entstehen Konflikte? Meist durch Missverständnisse, die nicht aufgeklärt werden. So war es auch im Fall Ewald Lurch und seinen Kontaktlinsen ,denn ich wurde zufällig Zeuge von Ewalds abendlicher Runde.

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