14.11.2019 - 09:37 Uhr

PA

11.11. 2019 Demnächst in diesem Theater...

Mein Buch Die Redaktionsgeisha wird bei BOD erscheinen und hoffentlich ab 20. November lieferbar sein. (ISBN: 9783750417014). Es handelt sich um eine überarbeitete und von Peter Ruge illustrierte Fassung meines Buches "Banalanga", das seit dem Vorjahr nicht mehr erhältlich ist.
Die Texte entstanden zwischen 2009 und 2012 als satirische Kolumnen für ein Heilpraktiker-Magazin. Es sind meist surrealen Grotesken über die seltsamen Erlebnisse eines Golfers in der geheimnisvollen Welt eines Naturheilkunde-Verlages. Schließlich habe ich in der Branche ca. 10 Jahre gearbeitet...
Also kein "Golf-Buch" (wobei sich das Thema Golf dezent durch das Buch zieht), auch keine Verarsche der Naturheilmittel-Branche, deren bester Kunde ich bin, sondern eher eine vergnügliche Lektüre für Golfer und Nichtgolfer.

Die Redaktionsgeisha ist insgesamt ziemlich schräg, also schreibt nicht auf Amazon: "Ist mir zu schräg!" (Nur ein Stern). Ich erinnere mich an den Witzbold, der mein Buch "Golf Gaga" auf Amazon abstrafte, weil er meinte, das Buch wäre ihm zu Gaga. Hallo? Steht doch auf dem Titel, Freund!
Wenn manche Leser meinen Humor nicht kapieren oder von mir Golf-Fachbücher erwarten, dann muss ich damit leben, aber "surreale Grotesken" heißt: Keine Wissenschaftsabhandlung, weder über die Naturheilkunde noch über den Golfsport. Nein, die Kapitel bestehen meist aus Dialogen mit unserer Azubine Anke, der einzigen Person in dem Verlagshaus, die den ziemlich durchgeknallten Protagonisten leiden kann und mit ihm redet.
Zum Inhalt: 
Ein Golfspieler, der in seiner Jugend zu viele psychedelische Substanzen geschluckt hat und nun glaubt ziemlich erleuchtet zu sein, leidet unter „Boreout“. Um unter normale Menschen (Nicht-Golfer) zu kommen und um seiner kompletten Verblödung als Golfer vorzubeugen, folgt er der Empfehlung seiner esoterischen Nachbarschaftsberaterin Frau Liebeseel und betritt das ungewohnte Terrain geregelter Arbeit. In einem von Frauen dominierten naturheilkundlichen Verlagshaus bewirbt er sich als „Marketingspezialist“, mutiert aber schnell zum Haus-Faktotum und wird schließlich die REDAKTIONSGEISHA. Mit 10 sensationellen Farb-Illustrationen von Peter Ruge. Wenn Ihr mir was Gutes tun wollt, bestellt bitte bei direkt BOD. Die versenden kostenlos! Der genaue Bestelllink wird noch nachgeliefert….also: Haut rein!

Ihr / Euer

Eugen Pletsch

 

19.10.2019
An schönen Herbsttagen zieht es mich schon noch hin und wieder auf den Platz. Winnerod in bunten Farben ist einfach herrlich und die Grüns sind nach wie vor in Top-Zustand. Aber eigentlich habe ich anderes zu tun als Golf zu spielen.

Nachdem das Stuttgarter Cartoonist Peter Ruge letzte Woche eine Reihe sensationeller Cartoons geliefert hat, um die "Redaktionsgeisha" zu illustrieren, hat Siggi Demand den 1. Rohsatz abgeliefert, worauf mir - über dem Boden schwebend - klar wurde, dass ich Ruge noch um drei weitere Motive bitten musste. Kann sein, dass er tatsächlich noch etwas was nachlegt. Peter hatte (damals im Auftrag vom KOSMOS-Verlag) bereits die frühere Ausgabe vom " Weg der weißen Kugel" als auch "Endlich einstellig!" illustriert. Unsere Arbeitsweise: Ich habe Bild-Ideen, die ich ihm in kurzen Texten und einem Telefonat erläutere und was er dann in kürzester Zeit abliefert, übertrifft alle meine Vorstellungen.
Die Redaktionsgeisha, eine überarbeitete Neuausgabe von "Banalanga", ist ja eigentlich kein "Golfbuch", aber der (ziemlich durchgeknallte) Protagonist ist Golfer, seine Chefin im Verlag wird irgendwann auch süchtig und ich denke, es ist in der Winterpause ganz unterhaltsam. (Geplanter Erscheinungstermin: Mitte November, reicht also noch als Weihnachtsgeschenk!)

Frohes Herbsteln

Eugen Pletsch

 

3./4.10.2019
Die Bearbeitung meines Buches "Die Redaktionsgeisha" geht voran. Frau Oelmann hat mir den Text mal wieder (verdienstvollerweise) mit grausamen Anmerkungen garniert, um mir zu verdeutlichten, dass ich ein halbblinder Legastdenigger bin, unfähig, die deutsche Grmaddick und die Satzzeichen jemals zu beherrschen.
Um Rache zu nehmen, beschloss ich, sie in ihrem Revier heimzusuchen. Wie besuchten den Vestischen Golfclub Recklinghausen, weil ich nicht nur den Platz, sondern auch die Club-Sekretärin Doris Zeh kennenlernen wollte, die aus meiner Region stammt.
Nach einem traumhaften Start auf einem gut gepflegten Platz, der mich an einen englischen Parkland-Course erinnerte, setzte ab der sechsten Bahn ein Regen ein, den Frau Oelmann, von Schottland wetterfest und gestählt, nicht weiter beachtete. Ich mag aber nicht mehr im Regen spielen und so zuckelte ich jammernd und maulend neben ihr her und deutete an, dass die erste Grippewelle bereits auf dem 9. Grün warten würde. Das war Frau Oelmann jedoch egal bis ich am Ende der 10. Bahn klugerweise erwähnte, dass ein lecker Bierchen genau das Richtige wäre, worauf sie reflexartig vom 10. Grün direkt auf den 18. Abschlag zusteuerte, um sich ihrem Feierabend-Bier mit enormen Treibschlägen schnellstmöglich anzunähern. 
Im Club-Restaurant gesellte sich Doris Zeh zu uns und wir begannen einen feuchtfröhlich-hessischen Plausch, von dem ich hoffe, dass sich andere Gäste nicht allzusehr belästigt fühlten. Vielen Dank, Doris, wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Am nächsten Tag stand der Besuch bei meinem Freund Tim Schneider im Golfclub Castrop-Rauxel auf dem Programm. Leider regnete es Katzen und Hunde. Vor 20 Jahren wäre das kein Thema gewesen. Ich hätte fröhlich Tom Watson zitiert: "Rain, I love rain!", um dann die Anlage zu erkunden. Aber es ist 20 Jahre später und so blieb es bei einem Kaffee, einem Plausch mit Tim und dem Versprechen, im nächsten Jahr, so Gott will, wiederzukommen. Zwei Stunden fuhr ich dann durch eine fette Regenwand Richtung Göttingen, um (in Zusammenhang mit einem Buchprojekt, das nichts mit Golf zu tun hat) einen alten Freund zu besuchen.
Dazu hatte ich Texte von mir herausgesucht, zum Beispiel aus dem Buch "Alles schien möglich..." (2009), über die Aktiven der 60er Jahre (Was trieb sie damals um, was machen sie heute?). Darin war ein biografischer Beitrag von mir unter dem Titel "Meine Morgenlandfahrt" erschienen, der mit folgender Passage endet:

"Also, was bleibt?
(...) Ich rege mich auf, also lebe ich, könnte ich sagen. Geblieben ist auch mein sprödes Verhältnis zum Staat und seinen Machenschaften. Auch mein jugendlicher Wesenszug, kritische Fragen zu formulieren, hat sich erhalten, wobei ich mittlerweile grundsätzlich alles in Frage stelle. Zum Beispiel die Behauptung der vielen Lichtarbeiter, dass sich das menschliche Bewusstsein großartig entwickelt habe und immer mehr transformieren würde. Bei mir persönlich merke ich wenig davon. Was ich jedoch merke ist, dass die planetare Zentralheizung voll aufgedreht wurde. Es wird langsam heiß im Wohnzimmer Erde. Warum ist das Quanten-Bewusstsein nicht auf die gesprungen, die das Kioto-Protokoll unterschreiben müssten? Wann wird Bush vom kosmischen Strahl voll auf die Zwölf getroffen? Von welchem Gott redet er eigentlich immer? Ich vermute schon seit längerer Zeit, dass Gott das ganze Schöpfungsdingens nicht mehr blickt und vollkommen resigniert hat. Offensichtlich hat er keinen Bock mehr. Vielleicht hat er auch irgendwann auf Windows umgestellt. Damit wäre der evolutionäre Komplettausfall Mensch erklärbar.
Ich habe große Hoffnung, dass alles besser wird, wenn die Außerirdischen erst mal den ganzen Laden übernehmen. Manchmal überfällt mich jedoch die Paranoia, dass die Außerirdischen den Laden schon vor Jahrzehnten übernommen haben, aber keine sanften Lichtwesen sind, sondern interstellare Heuschrecken, die unsere Erde ausplündern. Denn anders kann ich mir das Phänomen unseres kollektiven Selbstmords nicht erklären. Das Gute wird aber auf lange Sicht siegen, heißt es. Deshalb heißt meine nächste Aktion: PLANT! Pflanzt! Bäume und Büsche pflanzen, wo immer es geht, um die Erde vor Austrocknung zu bewahren."

Diesen Text entdeckte ich kürzlich wieder. Seit ich ihn verfasst habe, habe ich leider nicht mehr viele Bäume gepflanzt, aber ich betrachte mir hin und wieder die mittlerweile hoch gewachsenen Aktivitäten meiner Zeit als Öko-Guerilla. Weshalb ich das jedoch an dieser Stelle erwähne: Die meisten Golfplätze sind wunderbare Biotope, doch viele Anlagen könnten noch mehr Bäume zu pflanzen. Ich denke, das wäre nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für das Image der Golfer, die man als Fahrer von riesigen Dreckschleudern verinnerlicht hat.

In dem Zusammenhang möchte ich auf die Trillion Tree Campaign hinweisen, die ein junger Deutscher mit dem Ziel gegründet hat, eine Billion Bäume zu pflanzen, was die schnellste und sinnvollste Möglichkeit ist, unseren Planeten zu retten. Ich hoffe, dass viele von Euch diese Aktion (privat und in den Clubs) unterstützen! Golf-Events zur Förderung dieser Kampagne werde ich gerne auf Cybergolf.de ankündigen!

 

22.9.2019
Frau Oelmann ist zu Besuch und mit Siggi Demand (Clubkamerad und Haus-Grafiker) spielen wir bei herrlichstem Spätsommerwetter und auf Super-Grüns eine erbauliche Scramble-Runde, die wir mir 2 über Par beendeten.

Vor uns spielte ein EDS-Zweier und davor ein alter Freund, der Golfprofessional Glen Hutchinson mit Roger Gallagher die das Hessen Matchplay Finale austrugen. Roger spielte 6 unter Par und gewann das Match 3/1. Glen spielte "nur" 4 unter Par – und das wohlgemerkt an einem Sonntagnachmittag auf vollem Platz zwischen uns Hackern!
Wir mussten nur einmal kurz am Halfway-House warten – und aßen dort eine Curry-Wurst a la Kaymer! Der Golfpark Winnerod ist nun mal ganz im Trend der Zeit.

12.9.2019
Bei uns im Haus wird die Wohnung über mir renoviert und neuer Fußboden gelegt, was mit meinem Bedürfnis nach morgendlicher Ruhe inkompatibel ist. Also bin ich ins Mossautal zu den Holitzkas geflüchtet. Nur wird da auch gerade ein neuer Fußboden gelegt, aber die Baustelle ist überschaubar und beginnt nicht um 7 Uhr morgens...
Jedenfalls eine gute Gelegenheit, mal wieder den Golfclub Odenwald zu besuchen. Wir spielten gestern Abend 9 Loch als Scramble, was mir mittlerweile viel Spaß macht und gerieten in einen Rausch, in dem wir zwei alte Knaben die 9 Loch 2 über spielten, wobei mir drei echt lange Monsterputts gelangen. Wo es ging, spielte ich ein Eisen 5 mit Stahlschaft, das ich eigentlich überhaupt nicht mehr treffen kann. Aber es macht Spaß - und wie selten hat man noch Spaß auf dem Platz? 

Heute morgen im Nieselregen (und nicht mehr so ganz von der Muse geküsst) versuchte ich die meisten Schläge mit einem Eisen 4 zu machen, das ich in Hollys Schuppen fand. Das ging weitgehend schief, weshalb wir heute nur die schönen Schläge gezählt haben und so wurde es trotzdem eine nette Runde.

Gestern hatten wir im Golfclub Äpfel gesammelt und Holly hat die heute mit Zwiebeln, Kartoffeln und Hühnchen zu einem Odenwälder Kurkuma-Scrambel verkocht, nach dem man sich nur die Finger ablecken konnte.

Irgendwie gelingt es uns doch immer wieder, etwas Glück aus diesem seltsamen Spiel zu pressen. 

Zurück fand ich Post von Basti von Easy Lakeballs. Ich hatte mich über den versnobten Artikel eines Münchner Clubfitters aufgeregt, der über Lakeballs her zog. Der war kürzlich im Golftime-Newsletter erschienen und ich hatte Basti angeboten, dazu mal eine gepfefferte Antwort zu schreiben. Aber der sieht das ganz cool. Seine Geschäfte laufen prächtig, was man von manchem Clubfittern nicht sagen kann. Basti hat ohnehin die Ruhe weg, aber mich hat dieses Bashing geärgert. Ich schrieb ihm: "(...) Mir stinkt die Arroganz, mit der dieser Clubfitter das vorträgt um sein überzüchtetes Fitting zu verkaufen. Als ob mehr als 0,0001 Prozent deutscher Golfer merken würden, mit welchem Eisen welcher Ball besser fliegt. Und dann dieses Foto mit den alten Drecksbällen aus dem Sumpf, als könnte man sowas als Lakeballs verkaufen... (...) man sollte wirklich mal einen Doubleblind-Contest machen. (...)."

Ich spiele seit Jahren Wilson DX2. Manche bekomme ich von Wilson neu und manche von Basti als Lakeballs. Da glaube doch keiner, dass ich da irgendeinen Unterschied merken würde. Na gut, die neuen Bälle sind schneller weg. Kennt man von Titleist-Spielern. Wie oft habe ich das erlebt: Junger Parkplatz-Pro legt neuen Titleist Pro V1x aufs Tee, faked eine Preshot-Routine und zack und weg ist der Ball.
Lakeballs dagegen haben schon was erlebt, haben Erfahrung und verursachen beim Spieler nicht die Panik, die manchen bei dem Gedanken überkommt, dass sie einen nagelneuen, unverschämt teuren Ball O.B. ballern könnten. Und Lakeballs kennen die einsame Abgründe eines kalten Sees und meiden deshalb das Wasser wo es geht. 

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7.9.2019
Frau Oelmann lobt meine Herbst-Kolumne für die NRW-Golfjournale, die ich ihr vorab als PDF zugeschickt hatte.  „Guten Morgen, Eugen, die Kolumne ist richtig super geworden, habe gerade wieder herzhaft gelacht! :-) Und die haben sogar diesen politisch gefährlichen Abschnitt drin gelassen, Respekt!“

Ihr Lob hat mir ehrlich gesagt gut getan. Derzeit schreibe ich an einem Buch, das gar nichts mit Golf zu tun hat und wenn sich das NRW-Golfjournal als einziges Print-Magazin noch meiner erinnert und zweimal im Jahr einen Beitrag anfragt, dann ist es gar nicht so einfach, wieder in die Golf-Welt zu hopsen um ein amüsantes Thema zu finden, das nicht vor Sarkasmus trieft. Ob mir das gelingt, kann der Leser im Herbst beurteilen, wenn das Heft erscheint, bzw. ich  das PDF etwas später ins Netz stelle.

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4.9.2019
Ein ruhiger Nachmittag, nicht zu heiß. Habe etwas im Golfpark Winnerod abzuliefern und gehe zu meiner eigenen Verwunderung 9 Loch über den Platz. Ich spiele eine Bahn nur jeweils mit einem Schläger, die ersten drei Bahnen mit dem Eisen 6, denn die nächsten zwei mit der 7. Alle Schläge heißt, auch Bunker und Putts. Ein gesäbelter Pitch aus 30 Meter mit dem weit geöffneten Eisen 6, der nicht zu lange ausrollt, ist nicht so einfach. Früher, als ich noch täglich trainiert habe, konnte ich sowas besser. Aber immerhin: Ich habe auf 9 Loch drei Chip-In's, mehr als bisher in diesem Jahr.

Im Clubhaus schnappe ich mir eine GolfTime, die ich beim Essen anblättere. Zwei Kolumnen blieben hängen, weil sie offenbaren, dass es anderen auch so geht wie mir: Götz Schmiedehausen erklärt, warum das Turnierleben in vielen Clubs zusammenbricht (er hat auch keine Lust mehr und ich selbst spiele längst keine Turniere mehr) und Oskar Brunnthaler moniert in seinem Nachwort die geradezu obszönen Einnahmen im Profi-Golf-Geschäft. Da kann ich ihm nur zustimmen.

2.9.2019
Seite Ende Juni haben traktieren mich Grasmilben, die mich besonders nachts in den Wahnsinn treiben. Aber die sind nichts gegen das, was Sandra Gal gerade durchmacht. Sie ist an Lyme-Borreliose erkrankt, jener Krankheit, die mich 1995 fast zerlegte, aber immerhin den Beginn meiner "Karriere" als Schriftsteller einläutete, indem ich in der Hautklinik der Uni Gießen die Ur-Fassung vom "Weg der weißen Kugel" schrieb. Falls jemand Sandra persönlich kennt und ihre Adresse hat: Ich schicke ihr gerne ein Buch, damit sie mal auf andere Gedanken kommt - und vielleicht kommt ihr dann auch der Gedanke, dass es neben Golf und den damit verbundenen Zecken, die an einem hängen, auch noch ein anderes Leben "Jenseits der Scores" gibt.

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17.8. 2019
9 Loch mit Siggi. Sehr angenehm.

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13.8.2019
Sabine Oelmann und mein Clubkamerad und Grafiker Siggi Demand, beide am Barfußgolfer-Projekt beteiligt, kennen sich noch nicht persönlich, weshalb ich sie einlade, eine gemeinsame Runde zu spielen. Aber kein Matchplay, sondern lieber ein Scramble, dem sich Siggi gerne anschließt. Schöne, stressfreie Runde über 18 Loch, die wir mit eins über Par beenden.

12.8.2019
Ankunft von Sabine Oelmann. Seit dem Frühjahr und dem Erscheinen des Barfuß-Golfers haben wir nicht mehr miteinander gespielt. Um uns ‚einzugrooven‘, wie sie das nennt, spielen wir zwei Runden auf dem wunderschönen Kurzplatz in Winnerod. Da ich kaum noch spiele, bin ich überrascht, dass es ganz gut klappt. Auf jeden Fall ist das Putten mit meinem JAG-Patter ein Genuss.

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Es war an einem Sonntag in Luxemburg vor mehr als 30 Jahren. Kurz nach 12 Uhr muss es gewesen sein, denn wir tranken bereits einen Malt. Jim, mein schottischer beinah-Schwiegervater, stellte sein Glas auf den Gartentisch, nahm einen Golfschläger, setzte einen Ball auf einen kleinen Stift und schlug einen Golfball in Richtung der Wiese hinter dem Haus.

Als Journalisten habe ich mich nie bezeichnet, weil das ein Beruf ist, den ich nicht erlernt habe.

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