17.11.2018 - 09:45 Uhr

Der Deutsche Golf Verband hat 2018 ein neues Projekt gestartet, den DGV-Innovationspreis ABSCHLAG DER IDEEN. Nachfolgend der inoffizielle Cybergolf-Ideen-Beitrag zum Thema...

Der DGV-Innovationspreis wird in der Kategorie „Golf und Umwelt“ vergeben und soll innovative, kreative und nachhaltige Ideen aus dem Golfbereich auszeichnen. Drei Umweltprojekte sind für den DGV-Innovationspreis ABSCHLAG DER IDEEN nominiert.

Mich freut es immer wieder, wenn der Deutsche Golf Verband eine Idee hat und die Idee, die Ideen anderer mit einem Innovationspreis auszuzeichnen, ist ja nun wirklich eine tolle Idee, oder? Fast so genial wie der Rheingolf-Award…

Zwar war die letzte Idee mit dem Golf. Mitten ins Glück eher ein Schuss ins Knie und die Website ist derzeit offline, aber dank der vielen innovativen Kräfte beim DGV gibt es immer neue Ideen und gerade diese Initiative ist Wasser auf meine Mühlen!

Obwohl Cybergolf.de an der Ausschreibung nicht offiziell teilnehmen kann, möchten wir den Finger auf die Wunde legen und gequälten Seelen Mut machen, indem wir auch unsere innovative Idee zum Ready Golf vorstellen.

Unser Beitrag ist in mehr als 30 Jahren gereift und besteht in der Erkenntnis, dass Golfplätze vollkommen unnatürliche Gebilde sind. 
Tiefe Sandlöcher aus denen sich nicht mal Profis beim ersten Schlag befreien können (siehe Ryder Cup-Übertragungen) sind für jeden Golf-Amateur eine Zumutung, ganz abgesehen von den Bäumen, die überall vollkommen unnütz rumstehen und den freien Ballflug massiv behindern.

Eine Umfrage, die Cybergolf.de in den letzten Wochen unter seinen Lesern durchführte, brachte ein eindeutiges Ergebnis:

Deutschlands Golfer haben die Schnauze voll!

Weil Bälle von Bäumen abprallen und die Spieler gefährden, muss knallhart durchgegriffen werden, weshalb die Motorsäge in manchen Clubs mittlerweile als 15. Schläger mitgeführt wird. Heinz K. aus F. meint dazu: „Im Hambacher Forst gibt es genug Bäume, auf einem Golfplatz haben die nichts zu suchen!“  
Dem können wir uns nur anschließen. Also holt Schippe und Säge – denn wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!

Foto: Sabine Oelmann

Foto: Aktion Golfer wehren sich unter dem Motto: Schritt für Schritt mit scharfem Schnitt!

Mit der Reduzierung des Regeltextes um zehn Regeln von 34 auf 24 wurde auch von Seiten der R&A ein klares Signal gesetzt: Niemand hat mehr die Zeit um das Golfspiel, seine Etikette und Regeln richtig zu lernen. Also macht das Spiel einfacher! Greift zu Schippe und Säge, schüttet in jedem Club zehn Sandlöcher zu und fällt mindestens zehn Bäume, um „die Freude am Golfspiel fördern!“

Um die Freude am Golfspiel noch mehr zu fördern, wird die Suchzeit für einen Ball demnächst von fünf auf drei Minuten verkürzt und ab 2019 sollte jeder Schlag nicht mehr als 40 Sekunden dauern. Das heißt beim Bunker-Spiel deutscher Golfer mit durchschnittlich drei Versuchen aus dem Sand mindestens 120 Sekunden Spielverzögerung – ohne Rechen-Zeit gerechnet!  

Wozu sind diese Drecks-Sandlöcher überhaupt noch da, wo der ganze Platz ohnehin bereits versteppt ist?“ fragte Elvira F. im Sommer 2018 in einem geharnischten Schreiben an unsere Redaktion.

Überall haben erboste Spieler damit begonnen spielverzögernde Sandkuhlen zuzuschütten. (Siehe Abb. unten). Auch bei uns im Golfpark Winnerod ist die Revolution ausgebrochen und wahrlich, ich sage Euch: Das ist gut so!

Ihr / Euer

Eugen Pletsch

Aktion: Macht die Bunker platt! Foto: Eugen Pletsch

Bild: Der rechte Bunker wurde bereits zugeschüttet. Der linke Bunker bleibt und wird zum Kleinkinderspielplatz umfunktioniert.

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Über Eugen Pletsch

Eugen Pletsch

Die sonderbaren Erlebnisse, wundersamen Ereignisse und der ganze langweilige Alltag des Eugen Pletsch...

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