22.09.2018 - 01:19 Uhr

Die Herren des Golf Team Germany (GTG) belegen bei der Team-Weltmeisterschaft, die vom 5. bis 8. September in Carton House, in Maynooth, in der Nähe Dublins stattgefunden hat, mit insgesamt 553 Schlägen (-27) den geteilten zehnten Platz. Weltmeister wurde Dänemark mit 541 Schlägen (-39), Silber gewannen die Vereinigten Staaten von Amerika (USA, 542/-38) und Bronze ging an Spanien (544/-36).

Nachdem die deutsche Mannschaft, bestehend aus Hurly Long, Marc Hammer (beide GC Mannheim-Viernheim) und Allen John (GC St. Leon-Rot), am ersten Tag unter ihren Möglichkeiten spielte und auf Rang 30 landete, steigerte sie sich im Laufe des Turniers kontinuierlich. So machte das GTG-Trio bereits auf der zweiten Runde 19 Plätze gut und belegt letztendlich Rang 11. Nach dem dritten Tag gelang der Sprung auf Rang sieben und am Finaltag hielten Long, Hammer und John eine Platzierung in den Top Ten.

„Vor dem Turnier habe ich gesagt, dass wir gerne unter die ersten zehn Mannschaften kommen würden. Das haben wir geschafft. Aber natürlich haben wir ein weinendes Auge, denn hier war doch deutlich mehr drin. Der erste Tag, der ja eher durchschnittlich war, hat uns ins Hintertreffen gebracht. Der zweite und auch der dritte Tag waren dafür dann sehr gut. Am vierten war es gar nicht so, dass die Jungs schlecht gespielt hätten. Das Loch war aber wie vernagelt. Dennoch: das war ein echt gutes Turnier und wir haben mit den Jungs super gearbeitet“, sagte Bundestrainer Ulli Eckhardt im Anschluss an die letzte Runde seines Teams.

Der 23-jährige Hurly Long hatte am dritten Tag mit seiner 66 (-6) für den besten Score der Deutschen bei dieser WM gesorgt. Weil auch Allen John mit einer 69 (-3) erneut unter 70 blieb, lag Deutschland vor dem Finaltag auf Platz sieben. Mit 69 Schlägen (-4) lag Long auch am letzten Spieltag in der Wertung weit vorne, doch John (72, -1) und Hammer (74, +1) blieb ein richtig niedriges Ergebnis verwehrt. „Schade natürlich, dass wir es am Finaltag insgesamt nicht ans Laufen gebracht haben, aber der Platz in den Top Ten ist ein versöhnlicher Abschluss, mit dem wir einigermaßen zufrieden sein sollten. Wir hatten hier ein tolles Team und es hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagte Long.

Als bester Deutscher landete John in der Einzelwertung auf dem geteilten 19. Platz mit insgesamt 277 (-13) Schlägen nach vier Runden. Marcus Neumann, Vorstand Sport im DGV, der die Team-WM der Herren vor Ort verfolgt hatte, war beeindruckt von der Leistungsdichte, die an der Spitze zu famosen Scores führte: „Das war eine sehr solide Leistung unserer Herren. Angesichts der beeindruckenden Konkurrenz aus aller Welt war das mehr als beachtlich. Die Mannschaft fand am ersten Tag zwar nur schwer ins Turnier, steigerte sich dafür fulminant, am Ende fehlte wirklich das Fortune für einen Griff zu den Medaillen. Es sind so wenige Schläge, die die ersten 20 Mannschaften nach vier Runden unterscheiden, so dass ich behaupte, wir spielen im Konzert der besten Golfnationen der Welt vorne mit und wir haben zusammen mit den Damen letzte Woche das Leistungspotenzial von Golfdeutschland aufgezeigt.“

 

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