18.10.2018 - 07:54 Uhr

Die 15. Auflage der Allianz German Boys and Girls Open besticht erneut als gelungene Kombination aus Spitzensport und Werbung für den Golfsport. Herausragende sportliche Leistungen jugendlicher Spitzengolfer, ein großartig besetztes internationales Teilnehmerfeld mit 207 Spielern aus 21 Nationen, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm speziell für Kinder und Familien, großes Interesse der lokalen Bevölkerung am Tag der offenen Tür und bestes hochsommerliches Wetter – die 15. Auflage der Allianz German Boys and Girls Open im Golf Club St. Leon-Rot glänzte einmal mehr mit Superlativen und präsentierte den Golfsport drei Tage lang von seiner besten Seite.

Dazu trugen in erster Linie die jungen Athletinnen und Athleten bei, die auch in diesem Jahr das enorm hohe Leistungsniveau unter Beweis stellten, auf dem sich der europäische Spitzengolf-Nachwuchs bewegt. Besonders eindrucksvoll demonstrierte dies im Mädchen-wettbewerb die Schwedin Ingrid Lindblad, die nach drei 68er-Runden mit 14 unter Par vor der Italienerin Alessia Nobilio (-13) und der Vorjahreszweiten aus Österreich, Emma Spitz (-11), siegte. Paula Kirner vom Kiawah GC Riedstadt kam als beste deutsche Spielerin mit -8 auf Platz fünf. Als Beste der 13 aus dem GC St. Leon-Rot angetretenen Mädchen belegten Celina Rosa Sattelkau (74, 70, 71) und Daniëlle Modder (72, 67, 76) mit -3 den geteilten 18. Rang.

Auch im Jungenwettbewerb musste für den Titel deutlich unter Par gespielt werden. Der Franzose Charles Larcelet (67, 69, 71), der Chinese Chin Hin Lou Tan (67, 73, 67) und der Deutsche Fredrik Strandberg (64, 70, 73) lagen nach drei Runden mit 9 unter Par gleichauf und mussten ins Stechen. Tan schied am ersten Extraloch aus, das zweite konnte der 16-jährige Larcelet nach einem verzogenen Abschlag seines Kontrahenten Strandberg in ein Wasserhindernis mit einem Par zum Titelgewinn für sich entscheiden. Für ein weiteres sportliches Highlight sorgte der Österreicher Christoph Bleier, der sich am Finaltag mit einer 62er-Runde (10 Schläge unter Par!)  noch auf den vierten Platz vorspielte. Aus St. Leon-Rot konnten sich sechs Jungen fürs Titelrennen qualifizieren. Philipp Katich belegte als Bestplatzierter des Sextetts mit 3 über Par den 40. Platz. 

In der Nationenwertung der Jungen siegte Dänemark I mit -14 vor Italien I (-12), Deutschland II (-7) und Deutschland I (-6) belegten die Ränge drei und vier. Bei den Mädchen landete Italien I mit -15 ganz oben auf dem Siegertreppchen. Schweden I holte sich mit -14 Silber. Großen Anklang bei den jungen Athletinnen und Athleten sowie den Coaches der Teams fand erneut das 2017 modifizierte Turnierformat mit der Abschaffung des Cuts nach zwei Runden. Alle 207 Teilnehmer konnten so an allen drei Turniertagen ihr Können zeigen. Auch das Rahmenprogramm begeisterte die jugendlichen Golf-Cracks: Eine große Players Night mit Video-Grußbotschaft des mehrfachen Majorsiegers Ernie Els, innovativem Shoot-Out und großer Tombola bot bestes Entertainment und sorgte für viele glückliche Gesichter.

Obwohl kein deutscher Erfolg in der Mädchen- und Jungenkonkurrenz zu verzeichnen war, werteten die Nationalcoaches das Abschneiden positiv und hoben die wichtige internationale Wettkampferfahrung ihrer Kadermitglieder hervor. Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV), zeigte sich begeistert von der Organisation des ausrichtenden Clubs. »Die 15. Allianz German Boys and Girls Open waren wieder einmal ein ganz besonderes Turnier. Nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die zahlreichen Zuschauer. Der Stellenwert dieses Turniers ist mit dem eines Majors zu vergleichen. Es ist ein absolutes Highlight im deutschen und europäischen Wettspielkalender.«

Begeistert von der sportlichen Atmosphäre und den herausragenden Leistungen der europäischen Jugendgolfelite zeigte sich auch das Publikum, das vor allem am Finalsamstag der Einladung des Golf Club St. Leon-Rot zum Tag der offenen Tür in Scharen nachkam. Knapp tausend Zuschauer aus der Region, darunter viele Familien, erfreuten sich an Attraktionen wie Aussichtskran, Hüpfburg, Kinderschminken, Pumptrack, Kettenkarussell, Eiswagen, Grillstation und Golf-Erlebnispark. Geschäftsführer Eicko Schulz-Hanßen konnte daher ein positives Fazit ziehen und bedankte sich beim Deutschen Golf Verband und der Allianz als treuer Hauptpartner des Turniers: »Der tatkräftigen Unterstützung der beiden Partner ist es zu verdanken, dass die Allianz German Boys and Girls Open auch in diesem Jahr als eines der bedeutendsten europäischen Jugendgolfturniere so erfolgreich durchgeführt werden konnte. Wir sind auf dieses wichtige internationale Jugendturnier sehr stolz und danken dem Hauptpartner Allianz für das Engagement im Bereich der Jugend.«

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