30.05.2020 - 22:57 Uhr

Sand ist ein kostbarer Rohstoff, die Nachfrage der Bauindustrie ist enorm. Sie verbraucht jedes Jahr mehrere Milliarden Tonnen. Sogar Wüstenstaaten setzen auf Sandimporte.

Kein Rohstoff wird mehr genutzt als Sand und Kies, wie aus einem Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen hervorgeht.
Die richtigen Sandqualitäten mit den entsprechenden Körnungslinien überhaupt zu finden ist in vielen Ländern der Erde schon jetzt ein großes Problem. Ist es daher an der Zeit über Anzahl und Größe von Sandbunkern auf unseren Golfplätzen einmal nachzudenken?

Eine Reduzierung der Gesamtbunkerflächen könnte auch die hohen Kosten für das Harken, das Entfernen von Kräutern und Gräsern, das Abstechen der Bunkerkanten, das Nachfüllen und Austauschen des Sandes sowie das Beseitigen von Auswaschungen nach Gewittern und Starkniederschlägen nach sich ziehen.

Mit Hilfe von Golfplatzarchitekten und Designern könnte man daher über folgende Punkte diskutieren:

- Passen zu viele und zu große Bunker in das Landschaftsbild oder auch in Relation zur Grüngröße des jeweiligen Golfgeländes?

  • - Stören zu große und zu viele Bunker die Biodiversität?
  • - Würden weniger und kleinere Bunker das Golfspiel sogar beschleunigen und zudem auch noch interessanter gestalten?
  • - Können Grasbunker oder strategische gesetzte Bäume eventuell einzelne Sandbunker ersetzen?

  • - Sollten wir daher unsere Ressource Sand weit möglichst schonen und damit einen Beitrag für auch in der Zukunft noch ausreichende Sandmengen leisten?

  • Ihr

Norbert Lischka
www.der-rasenfuchs.de

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