16.09.2019 - 06:44 Uhr

Feste Vorgrüns und Grüns - Änderungen für Ihr Golfspiel

In den letzten Jahrzehnten waren eher weiche Grüns die Regel.  Festere Grüns hingegen führen zu weniger tiefen Pitchmarken und Trittspuren. Dadurch werden Rasenkrankheiten und vor allem Unebenheiten signifikant reduziert. Der von Golfern so oft eingeforderte treue Balllauf ist damit in Zukunft wesentlich einfacher zu erreichen.

Weiche Grüns haben aus Sicht der Rasenpflege zu erhöhten Pflegekosten (Ausgaben für Dünger, Wasser, Chemie), unnötigen Verdichtungen und niedrigen Schnitthöhen, erhöhtem Stress für die Gräser sowie zur Verbreitung von Poa Annua geführt.

Dieser bisherigen negativen Entwicklung tritt heute ein nachhaltiges Greenkeeping entgegen, um vor allem den Feuchtigkeitsgehalt der Vorgrüns und Grüns zwischen 15 und 20% zu begrenzen. Diese Werte können aber nur bei schnell wasserabführenden Rasentragschichten, sowie bei Trockenstellen mit einer punktuellen Handbewässerung erreicht werden.

Sinkt nämlich der Feuchtigkeitsgehalt in den Grüns, steigt der für ein gesundes Gräserwachstum so dringend notwendige Sauerstoffgehalt. Härtere Spielflächen erlauben zudem das Anheben der Schnitthöhe um 1-2 mm, ohne die dem Golfer gewohnte Ballrollgeschwindigkeit zu beeinflussen.

Mit solch einer ökologisch und ökonomisch begründeten Pflegestrategie werden Pflegekosten gesenkt, die Gesundheit der Gräser langfristig gefördert sowie, für den Golfer relevant, gesunde und treue Puttflächen verlässlich gesichert. Spielerisch ändert sich für den Golfer folgendes: Das hohe Anspielen der Grüns wird vermehrt durch das Spiel über das Vorgrün ersetzt.

 

DER RASENFUCHS

Norbert Lischka MG

Brünschentwiete 60c

D-22559 Hamburg

www.der-rasenfuchs.de

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