17.11.2018 - 09:45 Uhr

Viele Golfer, insbesondere Profi-Golfer, expermentieren mit ihrer Ernährung. Das Forscherehepaar Paul und Shou-Chiang Jaminet fand heraus: Nicht nur was und wieviel wir essen hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit!

Auch zu welchen Zeiten wir Nahrung zu uns nehmen, wirkt sich unmittelbar auf unser Wohlbefinden und unsere Konstitution aus. Das zeigen zahlreiche Studien, die das Forscherehepaar Paul und Shou-Chiang Jaminet in den vergangenen Jahren systematisch ausgewertet hat. Demnach sind Nahrungsaufnahme und Aktivität im Einklang mit dem sogenannten zirkadianen Rhythmus mit entscheidend für ein funktionierendes Immunsystem, für Kreislauf, Stoffwechsel und Hormonhaushalt. In Ihrem Sachbuch „Perfect Health Diet“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2018) informieren die Autoren über die physiologischen Hintergründe, erklären, warum intermittierendes Fasten gesundheitsfördernd wirkt und wie ein Lebensstil gemäß der inneren Uhr aussehen kann. Perfect Health Diet, Thieme Verlag

Ein spätes Abendessen, mit einem Glas Wein und Süßigkeiten vor dem Fernseher, im Bett noch Mails und Nachrichten am Tablet lesen: Unsere modernen Lebens- und Essgewohnheiten sind weit entfernt von denen unserer Vorfahren. Sie lebten nach einem 24-Stunden Rhythmus, waren tagsüber aktiv und setzten sich dem Sonnenlicht aus – und grenzten davon ganz bewusst die Nacht ab, in der sie auch nicht aßen. Wie wichtig es auch heutzutage für die Gesundheit ist, gemäß dieser natürlichen Rhythmik zu leben, erläutern Paul und Shou-Ching Jaminet in ihrem Buch „Perfect Health Diet“. Ihre Studienauswertung zeigt, dass das Immunsystem auf ein Leben im Rhythmus angewiesen ist: „Jede Zelle verfügt über eine innere Uhr, die ihr die Tageszeit sagt. Wenn man bei guter Gesundheit ist, laufen all diese Uhren synchron und alle Aktivitäten des Körpers sind ordnungsgemäß miteinander kombiniert“, so das Autorenpaar. In ihrem ganzheitlichen Ernährungskonzept raten sie daher zu einem natürlichen Lebensstil unter Berücksichtigung des zirkadianen Rhythmus.

Das Forscherpaar Jaminet wertete für die Perfect Health Diet (PHD) über Jahre Studien aus aller Welt aus. Das Ergebnis zeigt, dass ein ungesunder zirkadianer Rhythmus mitverantwortlich für Infektionen oder chronische Erkrankungen ist. Wenn sich der Körper ständig in einer Art „Jet-Lag“-Zustand befindet, kommen das Immunsystem, der Kreislauf, Stoffwechsel und der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht. Zudem begünstigt das Essen und Leben entgegen der biologischen Uhr auch Adipositas, stellte das Ehepaar fest: Schließlich finden manche Körperfunktionen, wie die Verdauung, tagsüber statt, während andere ablaufen, während wir schlafen. Deshalb empfehlen die Jaminets in ihrem Ernährungskonzept ein tägliches sogenanntes intermittierendes Fasten gemäß der 16:8-Methode: Sie legt nahe, die Nahrungsaufnahme auf einen Zeitraum von acht Stunden tagsüber zu begrenzen. Idealerweise ab dem frühen Abend aber spätestens drei Stunden vor dem Zubettgehen sollte die Nahrungsaufnahme abgeschlossen sein.

Autoren:
Paul Jaminet ist Astrophysiker. Mit Anfang 40 Jahren litt er an Müdigkeit, Gedächtnisproblemen und der Hauterkrankung Rosazea. Er führte die Leiden auf seine schlechte Ernährung zurück. Mit seiner Frau Shou-Ching forschte er über fünf Jahre nach einer perfekten Ernährungskombination, wertete Studien aus aller Welt aus und entwickelte schließlich die Perfect Health Diet (PHD). Heute ist er ein gefragter Referent.
Shou-Ching Shih Jaminet ist Molekularbiologin und Krebsforscherin, sie litt an Allergien und gynäkologischen Leiden. Trotz medizinischer Behandlung verschlechterte sich ihre Gesundheit. Erst die PHD, die sie mit ihrem Ehemann zusammen entwickelte, verbesserte ihren Gesundheitszustand.

Mehr Infos zum Buch (PDF)

Perfect Health Diet-Website mit Infos und Rezepten

Bestellen bei Thieme

PHD- Ernährungscoach Ulf Uebel

 

Anzeige
Anzeige
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok