19.07.2018 - 20:45 Uhr

Golf spielen

Golf ist ein Spiel, das man aber zuerst lernen muss, um dabei auf Dauer Spaß haben. Wie man das Golfspiel jedoch am Besten lernt, darüber scheiden sich die Geister.
Obgleich man weiß, dass man nichts weiß, scheint die Lehre vom Golfspiel auf einem festen Sockel zu ruhen. Autoren von Golfbüchern haben sich auf einen gemeinsamen Nenner von Grundinformationen geeinigt. Der Ruf moderner Golflehrer gründet sich heute meist auf einem erfolgreichen Zusammenwirken effektiver Diagnostik durch zeitgemäße Video- Analyseprogramme und einer neuen sportwissenschaftlich begründeten Methodik, mit der das Wissen vermittelt wird.

Die Auswertung von Videoaufnahmen gibt dem Golflehrer die Möglichkeit, auf dem Monitor exakt darzustellen, was er dem Schüler beibringen möchte. Der Schüler lernt dann visuell und nicht anhand von Beschreibungen und Begriffen, die ihm oft nichts sagen. Neue Ideen entstehen durch die Weiterentwicklung von Mensch und Material. Dennoch gründen sich auch diese Erkenntnisse auf Erfahrungen, die Hogan in seinem Golfschwung beschrieb und seine Kollegen und Vorgänger austüftelten, seitdem die Affen von den Bäumen stiegen und die Spieler vom Hickory- zum Stahlschaft wechselten.

Sie werden also vermutlich niemanden treffen, der den Golfschwung neu erfunden hat. Unterschiedlich sind allein die Lehrmethoden. Es gibt eine endlose Diskussion, wie Wissen vermittelt wird, und Fachleute auf Seminaren bringen sich auf den letzten Stand der Dinge, der dann von anderen Fachleuten in anderen Seminaren als überholt oder falsch bezeichnet wird. Das ist wie überall unter Fachleuten: Lehrmethoden, die vor einigen Jahren ‚state of the art‘ waren, sind heute, wenngleich nicht unbedingt überholt, oft einfach nicht mehr praktikabel. Neue Lehrmethoden waren in den letzten 50 Jahren zumeist didaktischer Art oder hingen mit einer einschneidenden Veränderung des Materials zusammen.

Beobachten Sie Profigolfer bei großen Turnieren auf der Driving Range. Der Trick dabei ist, dass Sie nicht die kurze Aufwärmphase vor dem Turnier beobachten, sondern die lange Arbeitsphase, nach der Runde, wenn der Spieler am Schwung oder an Techniken arbeitet. Sie können dabei sehr viel darüber lernen, wie man systematisch trainiert. Viel Erfolg!
(ep)

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