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Ein schöner Sonntag

Logbucheintrag 25.5.08 Heute ist ein schöner Sonntag. Ich muss kein Golf spielen. Nach dem nervenaufreibenden Match von gestern Abend und den vielen Trainingseinheiten, Turnieren und Lochwettspielen der letzten Wochen lasse ich die Sache mal ruhig angehen. Ja- heute habe ich frei, sortiere Bilder, creme die neuen Golfschuhe ein, mache Bodybuildingübungen mit dem Heavy Putter und lasse den Sonntag mal Sonntag sein. Teil meines Trainingsprogrammes ist, nicht jeden Tag auf den Golfplatz zu fahren. Es ist wichtig, auch mal loslassen zu können. Loslassen bildet! Wie wär´s mal mit Tageszeitungen lesen? Im Club liegt öfter eine FAZ rum, die ich einsacke. Aber wenn ich dann lese, wie schlecht die Welt ist und dass die Drecksäcke an den Rohstoffmärkten den Ölpreis so hoch getrieben haben, obwohl das vollkommen unnötig ist, dto. Getreidepreise, dann packt mich gerade mal die heilige Wut. Aber bevor ich mich aufrege, stopfe ich die FAZ lieber in die frisch polierten Golfschuhe. Einen Tag Frieden braucht der Mensch. Stille, Vogelgesang, mal die Seele baumeln lassen und die letzten Tage rekapitulieren. Na gut - am späten Nachmittag werde ich noch mal zum Attighof fahren, um jemand zu treffen, und dann könnte es theoretisch sein, dass ich noch ein paar Putts mache, damit die Anfahrt nicht ganz umsonst war - sozusagen ökobilanztechnisch. Vielleicht hänge ich auch flotte 9 Loch dran, so in den Abend hinein. Weil - wenn ich schon mal da bin ... dafür schreibe ich heute keinen Blog. Ich übe lieber mal Bilder hochladen. Nächste Woche besucht mich erstmals Karsten Kuhnen. Wir wollen in Winnerod spielen. Ich bin schon gespannt. Eigentlich sollte er kommen, um mir so ein paar Tricks im Web zu zeigen, und wie man Bilder hochläd, aber dann dachten wir - ökobilanztechnisch - dass es für die Umwelt, wenn er schon so weit fährt, schonender wäre, wenn wir gleich noch 18 Loch spielen. Sozusagen als Beitrag zum Umweltschutz. So, jetzt probiere ich mal das erste Bild: Mein Golfbag
Ha, es hat geklappt! Das Bild zeigt meinen Powakaddy mit meinem Bag. Man sieht die Synergy-Eisen von Clubmate Golf, die ich mir basteln ließ, weil mich das Logo, die kleinen Welle mit dem roten Punkt so sehr an die Bilder von Holitzka erinnert. Miot den Eisen bin ich aber sehr zufrieden. Ebenso mit den Wedges von Meister Kimura. Dann sieht man noch meinen neuen Driver von MD Golf , der eine wirklich beeindruckende Performance abliefert. Unter der Powakaddy-Haube steckt meine Cleveland HiBore-Fairwayholz, weil die Cleveland-Haube so leicht abruscht. Ansonsten wäre da noch ein Ceeon-Hybrid von Clubmate Golf und mein Two Ball Belly-Putter, den mir Dawie Stander geschenkt hat. Am Bag hängen nur ein paar Anhänger, der tollste ist der, den man nach 10 Jahren Mitgliedschaft von der Shivas Irons Society bekommt. Daneben mein Handtuch, das ich seit ebenfalls mehr als 10 Jahren habe. Es wurde mir mal von Igel-Gesa Müller geschenkt, nachdem wir herrliche unvergessliche neun Loch im Golfclub Lich im Flow-Zustand spielten. Ganz wichtig ist der Powakaddy-Schirm. Der war nämlich letzte Woche weg. Ich hatte ihn am Eingang zum Mitgliedsraum in einem Golfclub abgestellt und vergessen. Als ich im Club anrief, hieß es, er wäre nicht da. Oh, was bin ich im Dreieck gesprungen. Natürlich habe ich mehrere Schirme, so, wie ich auch mehrere Golfsets habe, aber nur der eine passt in den Powaykaddy-Schirmhalter. Dem Geschäftsführer von Powakaddy, Herrn Bärwald, hatte ich das Ohr abgekaut, damit er nicht vergisst, mir einen Schirm zur Rheingolf mitzubringen. Und jetzt war er weg. Mist. Mist. Mist. Was mach ich nur, dachte ich.. Herr Bärwald ahnte vermutlich, wer ihn anrufen würde und hatte vorsorglich seine Mailbox angeschaltet. Ich schrieb einen Aushang. Dieser Schirm wäre ein Prototyp, der einen Chip enthalten würde, mit dem man den Schirm über GPS auf jeden Fall finden würde. Wir wollten dem "Ausleiher" aber die Gelegenheit geben, den Schirm auf ehrenvolle Weise zu retournieren ... Ich rief im Club an, ob meine Mail mit dem Aushang angekommen wäre. Ja, sagten sie, und der Schirm wäre auch schon da. Das ging ja flott, dachte ich, so ein Chip im Schirm beschleunigt die Prozesse. Den Schirm habe eine Frau abgegeben, die keinen Aushang gelesen hätte, sagte mir der junge Mann. Sie hätte sich am Freitag, als es so schüttete, nur den Schirm gegriffen und dann wieder zurückgebracht. Na gut. Glück gehabt. Aber jetzt mal ehrlich, Herr Bärwald: warum hat mein Schirm keinen Chip um dann über GPS geortet zu werden. Auch mich könnte ein Rettungsteam dann leichter finden, wenn ich nachts auf einem Golfplatz verloren gehe! Nur mal so, als Anregung ... Ach so. Heute wollte ich ja gar nichts schreiben. Auch gut. Zum Abschied noch eine Naturaufnahme. Ein Mitspieler schoss seinen Ball auf der 12 in Winnerod rechts raus und wir suchten lange, bis ich den Ball in einer Weide fand. Ballweide