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Endlich! Sebastian Buhl feiert bei der Golf Valley Munich Classic den ersten Sieg

Der 25-Jährige gewinnt die Golf Valley Munich Classic vor den Toren Münchens im Stechen gegen den Dänen Kenneth Mortensen und sorgt mit dem ersten Turniersieg seiner Profikarriere für ein weiß-blaues Happy End vor bayerischer Bilderbuch-Kulisse. Valley - Es ist vollbracht! Sebastian Buhl, PGA Golfprofessional aus dem niederbayerischen Bogen, hat am Mittwochnachmittag die Golf Valley Munich Classic gewonnen und damit seinen ersten Turniersieg als Professional unter Dach und Fach gebracht. In einer mitreißenden Finalrunde setzte sich der 25-Jährige zunächst im direkten Vergleich gegen Flight-Partner Stephan Gross durch und erreichte mit 7 unter Par nach Runden von 72, 66 und 71 Schlägen das Stechen gegen den Dänen Kenneth Mortensen (73, 67, 69). Im Play-off machte Buhl dann bereits am ersten Extra-Loch, einem 243 Meter langen Par 4, den Triumph perfekt. Aus acht Metern lochte er mit einem phantastischen Putt über zwei Breaks hinweg zum Birdie ein und ließ Mortensen am Ende keine Chance. Nachdem Buhl bereits zwölf Mal in seiner Profikarriere Zweiter war, konnte er es kaum fassen, dass es "jetzt endlich gereicht hat. Ich bin überglücklich und sprachlos vor Freude. Das fühlt sich einfach nur noch gut an", so der Champion. Das Preisgeld von 4814 Euro brachte ihn zudem von Rang 7 auf Platz 2 der RENAULT EPD Tour Order of Merit, und damit vier Turniere vor Saisonschluss tief hinein in die Qualifikationsplätze für die Challenge Tour 2010. Es waren im Grunde drei Siege, die Sebastian Buhl am Mittwoch feierte. Den ersten über Stephan Gross, der in seinem erst zweiten Profiturnier lange auf Siegkurs lag und mit zwei Schlägen Vorsprung auf Buhl an den 16. Abschlag ging. Doch mit drei Bogeys auf den drei Schlusslöchern schmolz Gross Guthaben im Eiltempo und ließ Buhl dank solider Pars ins Stechen gegen Kenneth Mortensen einziehen. Da gelang Buhl der zweite Triumph, als er in der Manier eines großen Champions zum Birdie verwandelte. Den größten Sieg aber feierte er an diesem Sonnentag im bayerischen Valley über sich selbst: Zwölf Mal war er bereits Zweiter in seiner Karriere, am Schlusstag fehlte die nötige Ruhe und Nervenstärke, um am Ende des Turniers auch die Trophäe zu stemmen. Doch diesmal kam zum seit Wochen perfekten Schwung die nötige mentale Stärke hinzu, die den so lange ersehnten Triumph ermöglichte. "Ich bin heute einfach mit meinen Gedanken in der Gegenwart geblieben", so Buhl. Erst später, auf der Clubhausterrasse, erlaubte er sich ein bisschen von der Zukunft zu träumen. Von der Challenge Tour 2010 und von der Chance, durch die Qualifying School sogar direkt zur European Tour aufzusteigen. Bis er wieder an die Gegenwart dachte, die Bad Waldsee Classic 2009, bei der es in der nächsten Woche gilt, weitere Punkte für die Rangliste  zu sammeln und den Platz unter den Top 5 zu verteidigen (www.renaultepdtour.de).