Fakten-Check:

Hofgut Georgenthal
Georgenthal 1
65329 Hohenstein
Tel. 06128 943-0
info@hofgut-georgenthal.de

Golfplatz:
18 Löcher plus 3-Loch-Übungsplatz
18 Löcher, Par 70, Herren: 5.454 m, Damen: 4.448 m
Saison: ganzjährig (witterungsbedingt)

Greefee:
Wochentags 70,- €
Wochenende 100,- €

Service:
Trolley und E-Trolley
Golfcarts
Leihschläger
Pro Shop
Golfschule
Restaurants
Wellnessbereich (Schwimmbad und Sauna)
Spa-Angebote

Links:
www.hofgut-georgenthal.de
www.golf-im-georgenthal.de

Hofgut Georgenthal Logo

Das Golfhotel im Taunus befindet sich direkt am Unesco-Welterbe „Limes“ – der historischen Grenze zwischen römischem und germanischem Reich. Die spektakuläre Anlage ist der Star der Region und Anziehungspunkt für Golf spielende Urlauber.

Der Blick über das Gelände des neuen Golfplatzes ist beeindruckend. Wie in einem Amphitheater erstrecken sich die 18 Spielbahnen rund um das dreihundert Jahre alte, zu einem Wellness-Hotel umgebaute Hofgut. Christian Althaus steht am Abschlag und lässt den Blick über die terrassenförmige Landschaft schweifen. Es ist das erste Mal, dass der Golfplatzarchitekt mit dem Plus-Handicap eine Bahn auf dem von ihm designten Platz spielt. Er weiß, dass er ein Schmuckstück abgeliefert hat. „Wir wollten kein Mittelmaß“, sagt Althaus. „Das Ergebnis sehen wir jetzt. Ich bin sehr stolz.“ Dann schlägt er ab – und hat wenig später sein erstes Birdie auf der Scorecard.

Überblick

Die ersten neun Spielbahnen des Platzes am Hofgut Georgenthal bei Wiesbaden wurden im vergangenen Jahr eröffnet, seit Pfingsten 2016 sind alle 18 bespielbar. Und wie! Der Platz ist so besonders mit Farben in grün und gelb. Er sieht aus wie ein Links Course, und das mitten im Taunus. „Der Star ist die Landschaft“, sagt Althaus. Keine flache Wiese, sondern Spielbahnen, die durch den Wechsel von Höhen und Tiefen spektakulär wirken und sich abwechslungsreich spielen. Von den Anhöhen bieten sich immer wieder reizvolle Blicke, netterweise wurden an den schönsten Stellen Ruhebänke aufgestellt, auf denen man für einen Moment verweilen und einfach nur den Blick genießen kann. Viele der rund 300 Mitglieder, die der neue Klub bereits hat, sind vor allem wegen des Platzes dort eingetreten, der mit Par 70 und einer Länge von 5.700 Metern aufwartet. Und viele der Touristen auch, die bemerken, welch wunderbares neues Reiseziel sich mitten in schönster Naturidylle und doch ganz nah Wiesbaden und der Metropole Frankfurt sich da neuerdings anbietet. Inhaberin Brita Hankammer, die für ihre Gäste nach einer weiteren Attraktion gesucht hatte und auf alte Pläne für den Bau eines Golfplatzes gestoßen war, freut sich: „Ich bin glücklich, dass der so großartig geworden ist“, sagt sie.

Platz

Drei Themen greift die Gestaltung des Platzes auf, die für die Region charakteristisch sind: das UNESCO-Weltkulturerbe Limes (die Grenze zwischen dem Römischen Reich und dem freien Germanien verlief einst genau dort, wo sich heute der Golfplatz befindet), die Streuobstwiesen sowie das Thema Wasser. Beispielsweise werden die Grüns, Abschläge und Fairways mittels einer modernen Beregnungsanlage mit über 600 Regnern komplett bewässert, so dass der Rasen ganzjährig optimal mit Wasser versorgt wird. Zusätzlich wurde eigens eine Wasserleitung von Holzhausen zum Georgenthal gebaut, die aus einer nicht der Trinkwasserverordnung entsprechenden Schürfung Wasser ins Georgenthal befördert. Damit wird der Rasen des Golfplatzes ausschließlich mit sogenanntem Brauchwasser beregnet. Neben dem 18-Loch-Golfplatz bietet das Hofgut Georgenthal ein Trainingszentrum mit einer Driving Range, einem Par-3-Übungsplatz, Putting Grüns (einschließlich „Himalaya Grün mit extremer Ondulierung), einem Golf Shop und selbstverständlich einer Golfschule.

Platz
Platz

Die kleine Flucht aus dem Alltag – fernab jeglicher Hektik: Von Fürst Georg August Samuel von Nassau-Idstein im Jahre 1692 als Zehnthof erbaut, übernahm die Familie Hankammer 1995 den ehemals fürstlichen Besitz und renovierte und modernisierte die alten Gemäuer. Heute erwarten den Gast im Hotel Hofgut Georgenthal alle Annehmlichkeiten eines persönlich und individuell geführten 4-Sterne-Superior-Hotels. 40 geschmackvoll eingerichtete Zimmer inklusive einem romantischem Turmzimmer und einer Turmsuite, die Kaminlounge mit Bar und Innenhofterrasse, das Restaurant „Giorgios“ mit großer Terrasse, ein Wellnessbereich mit Schwimmbad und das Clarins Beauty Spa sind unter dem Hofgut-Dach vereint. Dazu laden viele Nischen, Räume und Plätze wie das Kaminzimmer mit eigenem Garten, der Innenhof mit romantischer Terrasse und der eigene kleine Weiher zum Verweilen ein.

Kaminlounge
Turmsuite

Im Clarins Beauty Spa wird „Natur“ groß geschrieben: Alle Pflegeprodukte basieren auf hochwirksamen Pflanzenextrakten aus der Natur. Hier kommen keinerlei Apparate, sondern nur die feinfühligen Hände der Kosmetikerinnen mit über 80 verschiedenen Massagegriffen zum Einsatz. Sauna, Swimmingpool mit Gegenstromanlage, Liegeplätze am Weiher sowie ein Fitnessraum mit modernen Geräten runden das Fitness- und Wellnessangebot des Hotels ab.

Spa

Auch kulinarisch hat das Hofgut Georgenthal einiges zu bieten. Chefkoch Mathias Finkler hat eine lange Reise hinter sich. Sie hat ihn in zahlreiche Küchen der gehobenen Gastronomie geführt, zuletzt ins Zwei-Sterne-Restaurant Haerlin im Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten. Seit Anfang 2016 ist Finkler Küchenchef im Hofgut Georgenthal. Dort gibt es neben der Hotelküche auch das Restaurant „Giorgios“. Was dort auf den Teller kommt, zeigt seine Philosophie: köstliche Kreationen aus regionalen Produkten. Empfehlenswert ist es auch, sich auf eine Degustation seiner Obstbrände einzulassen. Zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder bewirtschaftet Finkler in der Nähe Streuobstwiesen, aus deren Früchten er klare, sortenreise Brände destillieren lässt. Zum Brennen fahren die Finklers mit der Maische zu einer 73-jährigen Privatbrennerin ins Saarland – Schnaps ist wie Kochen Vertrauenssache. Es gibt es auch einen Brand aus Speierlingen. Das sind jene Äpfel, die der Historie nach die Römer ins Land gebracht haben. Die Brände verkauft Finkler natürlich auch an seinem Arbeitsplatz – als Mitbringsel der Gäste aus einem gelungenen Urlaub.

Köstliche Kreationen
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