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Jeder Golfer kennt Titleist als Hersteller hochwertigester Golfbälle und Golfschläger. Vielen ist jedoch nicht bekannt, auf welche lange Tradition dieser große Innovator des Golfsports zurückblicken kann.

 

Die Historie von Titleist
 
1932
Die Golfball Division der Acushnet Process Company wurde von Phil Young und Fred Bommer gegründet, beides MIT-Absolventen. Phil Young spielte eines Tages eine Runde Golf mit seinem Zahnarzt und lag im Lochwettspiel zwei auf, als sein perfekt getroffener Putt eindeutig aufgrund eines Materialfehlers des Balles die Ideallinie verließ und am Loch vorbeirollte. Völlig frustriert ließ er den Ball anschließend von seinem Zahnarzt röntgen und fand seine Vermutung bestätigt: der Kern des Balles lag nicht exakt mittig. In diesem Moment beschloss er, selbst einen besseren Golfball herzustellen.
 
1935
Drei Jahre später, nachdem intensive Studien abgeschlossen waren, wurden die ersten Bälle der Marke Titleist in New Bedford, Massachusetts, produziert. Die Bedeutung des Namens Titleist ist nur wenigen bekannt. Hat die Wortherkunft aber einmal erfasst, ist die Namensgebung klar!  Die Amerikaner umschreiben damit denjenigen, der den Titel gewinnt – “title-ist”, ähnlich dem Medaillengewinner (medalist) oder dem Endrundenteilnehmer (finalist). Also Titleist. Ein absolut passender Name, wie wir denken!
Zu Studienzwecken und zur Weiterentwicklung der Produkte wird der erste mechanische Golfer mit wiederholbarem Golfschwung konstruiert.
 
1947
Damals noch getrennt von Acushnet stellt John Reuter Jr. den ersten in einer Sandform gegossenen Bulls Eye Putter aus weichem Messing vor. Er wurde auch bekannt unter dem Beinamen “Sweet Stroker”, und ist ein bis heute  immer wieder aufgelegter Klassiker.
 
1948
Die Lesitung gewickelter Golfbälle wird von Titleist dramatisch durch die Einführung der „Dynamite”-Wicklung verbessert.  Neue Technologien in der Aushärtung des Materials und verbesserte Herstellungsverfahren machten den Ball lebendiger und im Ballflug länger.
 
1949
Vierzehn Jahre nach seiner ersten Vorstellung ist der Titleist Golfball der meistgespielte Ball der US Open. Immer mehr Spieler erkennen und nutzen die überlegene Leistung und Beständigkeit der Nr. 1 unter den Golfbällen. Seitdem war Titleist Jahr für Jahr der meistgespielte Ball der US Open – eine der längsten Erfolgssträhnen im Sport.
 
1951
Die Regelgremien R&A und USGA diskutieren eine Regelung zur Größe von Golfbällen. Gleichzeitig wird die „Stymie rule“ abgeschafft. (Lag der Ball eines eines Mitbewerbers in der Puttlinie, musste man um ihn herum oder über ihn hinweg spielen. Nach Abschaffung des Stymie konnte verlangt werden den Ball zu markieren).
 
1952
Die Weltproduktion von Golfbällen erreicht eine Stückzahl von 30 Millionen Bällen pro Jahr. Heute produziert allein Acushnet diese Menge in etwas mehr als 30 Tagen...
 
1953
Titleist ist zum fünften Mal in Folge der Ball Nr. 1 der US Open. Das Jubiläum fand im Oakmont CC statt, der Siegscore betrug 283 Schläge.
 
1958
Es werden weitere wesentliche Verbesserungen der Ablaufsteuerung in der Titleist-Produktionstätte eingeführt; verbesserte Qualität und Haltbarkeit sind die Folge. Zu dieser Zeit hatten alle Titleist-Bälle Schalen aus Balata und Dimple-Designs, die aus heutiger Siche grob erscheinen – mit Vertiefungen einer Größe als Reihe (Atti-Muster). Jeder Flüssigkern wurde gefroren umwickelt, damit gewährleistet war, dass er während der Wicklung seine Form behielt.
 
Für Titleist ein weiterer wichtiger Meilenstein: 10 Jahre in Folge Ball Nr. 1 bei den US Open. Ausgetragen im Southern Hills CC; der Siegerscore betrug 283 Schläge.
 
1962
Die Firma Acushnet erwirbt John Reuter Jr. Inc. aus Phoenix, Arizona. John Reuter Jr. gestaltete und fertigte die Bulls Eye Putter, die aus weichem Messing gegossen wurden; Bulls Eye ist eines der erfolgreichsten zeitlosen Putterdesigns überhaupt.
 
1964
Titleist führt den K2A-Ball zu $1,25/Stück ein. Das war ein Ball mit Balata-Schale mit einem verbesserten Dimple-Muster. Er vermittelte großartiges Ballgefühl, Beständigkeit und behielt seinen Glanz. Und er war auch länger als Bälle der Mitbewerber. Er hatte einen schwarzen Schriftzug und eine rote Nummer. In einer 100 er Kompression gab es ihn für Golfer, die „richtig zuschlagen“. Das R&D-Team studiert die Aerodynamik von Golfbällen.
 
1965
Acushnet beginnt seine Arbeit an einem Ball-Projekt, das später als Titleist DT, respektive als Titleist PTS bekannt werden sollte.
 
1966
Vorstellung des Titleist-Balls mit rotem Schrittzug und mit roter Nummer. Merkmal war eine responsive Wicklung und eine dickere Balata-Schale für mehr Haltbarkeit. Golfer aller Leistungsstufen liebten ihn.
 
1968
Das Unternehmen “Acushnet Process Company” ändert seinen Namen in “Acushnet Company”, der bis heute gültig ist. Acushnet ist der Name der Gegend, in der das Unternehmen angesiedelt war und der Name des Flusses dort. Titleist ist seit 20 Jahren in Folge der Ball Nr. 1 der US Open. Und es ist auch der anerkanntermaßen meistgespielte Ball auf der US-Tour.
Die Firma Acushnet baut ihr Schlägergeschäft durch den Erwerb der Golf Craft Inc. in Escondido, Kalifornien, weiter aus.
 
1971
Vorstellung der Eisen Acushnet AC108, die ihrer Zeit voraus waren und sehr geschätzt wurden. Diese gegossenen Eisen gehörten zu den ersten mit mehr Gewicht in Spitze und Ferse und hatten Einlagen aus Wolfram-Legierungen, um den Sweetspot zu auszudehnen.
 
1973
Acushnet stellt einen Titleist Golfball vor, der den K2A ersetzt und über ein zu dieser Zeit revolutionäres Ikosaeder-Dimple-Design mit dem Spitznamen „the Big Dimple“ verfügt. Dieser aerodynamische Durchbruch bedeutete eine deutliche Verbesserung gegenüber dem alten Atti-Dimple-Design. Nun wurde mit 324 Vertiefungen in zwanzig Dreieck-Segmenten eine 73% Oberflächenabdeckung erreicht. Der neue Ball wurde in den Versionen Titleist Regular und Titleist 100 angeboten.
 
1974
Mit dem Titleist DT wird ein neue Balldynastie. Auf Anhieb findet er breiten Anklang  - ein gewickelter Ball mit einer Surlyn-Schale. Unwiderstehlich in der Mischung aus gewickelter, Gefühl und Konrtolle bietendender Machart und der nun viel besseren Haltbarkeit gegenüber den Balata-Bällen. Die DT-Familie wurde und wird in Europa unter der Bezeichnung PTS angeboten.
 
1975
Der UK-Distributeur für Titleist, Shelford Engineering, der Trolleys herstellte, wurde von der Acushnet Company erworben, um die Märkte Europa, Afrika, und Mittlerer Osten zu betreuen. Die neue Gesellschaft heißt Acushnet Ltd.
 
1976
Acushnet wird von American Brands Inc. erworben, einer Holding, die führende Gebrauchsgüter herstellt und vertreibt und in den respektiven Märkten jeweils die Positionen 1 oder 2 mit ihren Produkten einnimmt.
 
1979
Acushnet gibt bekannt, jeder Titleist Golfball benötige in der Herstellung 30 Tage sowie 85 Fertigungs- und 32 Kontrollschritte.
 
1980
Die erste offizielle Ballzählung der British Open wird durch Sports Marketing Surveys Ltd. durchgeführt - Titleist gewinnt sie, wie übrigens seitdem jede. Die sechs Top-Marken zu dieser Zeit sind Titleist, Wilson, Dunlop, Slazenger, Ben Hogan und MacGregor.
 
1981
Acushnet stellt den Pinnacle Golfball vor, den ersten 2-Piece-Ball des Unternehmens. Er gewann auf Anhieb auf der LPGA Tour. Er präsentierte neben einer einheitlichen Schalendicke für ein verbessertes Gefühl eine besser haftende Verbindung zwischen Schale und Kern. Vor allem war die Schale auch schnittfest. Das demonstrierte eindrucksvoll eine Werbung mit einem Fallbeil, das von der Schale des Balls zurück prallte.
 
1982
Die Ballzählung der US PGA Meisterschaft ergibt 80% für Titleist – ein neuer Rekord.  Der nächste Mitbewerber ist Wilson mit 11% in der Zählung. Vorstellung des legendären Titleist Tour-Golfballs 384 – er wurde der dominante Ball auf den weltweiten Tour-Serien. Sein modifiziertes Ikosaeder-Dimple-Muster mit 384 Vertiefungen erzielte eine Oberflächenabdeckung von 78%  - für bessere (Wind-)Stabilität, Aerodynamik, längeren Flug (Carry).
 
1983
Titleist Japan Inc. nimmt das Geschäft auf.
 
1984
Der Titleist 384 DT (in EU der 384 PTS) wird im Markt eingeführt und bringt das Tour erprobte 384-Dimple-Design auf den Lieblingsball der Clubgolfer. Werbung: “Wie der Ball der Pros, nur robuster”.
 
1985
Acushnet erwirbt die Foot-Joy Inc. mit Sitz in Brockton, Ma., nur 30 Meilen von der Titleist-Hauptverwaltung entfert. Beide Marken sind im Markt ähnlich gut positioniert, verfolgen ähnliche Strategien und sind ähnlich stark auf der Tour vertreten. Mit Produktlinien, die nicht mit einander im Wettbewerb standen, waren sie sozusagen natürliche Stallgefährten.
 
1987
Titleist feiert die Herstellung von 100 Millionen Golfbällen. Titleist stellt den 384 Ball mit niedriger Flugkurve vor. Entwickelt für Spieler, die dem Ball viel Spin geben und/oder einen hohen Ballstart erzeugen.
 
Der R&A gibt bekannt, dass ab 1990 nur mehr der 1,68-Inch-Ball legal ist. Der kleinere britische Ball kam dann schnell aus der Mode.
 
1989
Eine neue Materialformel mit dem Additiv Lithium  verbessert als Lithium-Surlyn die Eigenschaften des Titleist  384 PTS bei Kälte.
 
1990
Titleist und FootJoy werden zu einem Geschäftsbereich verbunden, “Titleist and FootJoy Worldwide“.
 
Die neuen Titleist-Bälle Titleist Tour und Titleist PTS werden vorgestellt und warten mit Verbesserungen in der Wicklung und im Dimple-Design auf.
 
Die Original DCI-Eisen werden vorgestellt. Das Kürzel steht für “Direct Central Impact”, ein Konstruktionsprinzip, das besagt, dass ein maximaler Energietransfer  stattfindet, wenn díe Schwerpunkte zweier Körpern aufeinandertreffen. Titleist High Performance Wedges, designt von Peter Kostis, werden vorgestellt.
 
1991
Der Titleist HVC wird eingeführt; er ist der erste 2-Piece-Ball von Titleist. Mit ihm wurde ein neues Würfeloktaeder-Dimple-Design mit insgesamt elf verschiedenen Dimple-Größen im Markt vorgestellt. Die Titleist Pro Trajectory Fairwayhölzer werden vorgestellt.
 
1992
Die Acushnet GmbH wird gegründet und bedient fortan den deutschen Golfmarkt.
 
1993
Der Titleist Tour Balata und der Titleist HP2 werden vorgestellt. Es wird das “Golf Club Development Centre” zur Entwicklung von Schlägern in Carlsbad, California eröffnet.
 
1994
Der Titleist Professional wird eingeführt und hat eine enormen Resonanz im Markt. Seine Schale aus kalt geformten Urethan liefert ähnliche Leistungscharakteristika wie Balata, bei gleichzeitig deutlich verbesserter Haltbarkeit. Die DCI Oversize+ Eisen werden vorgestellt. Mit ihnen wird die DCI-Technology einem größeren Publikum zugänglich. Scotty Cameron schließt sich mit Acushnet zusammen.
 
1995
Die Eisen DCI Oversize+ Black in den Versionen Damen und Senioren werden vorgestellt, parallel dazu die Eisen Oversize+ Gold.
Der Pinnacle für Damen wird eingeführt. Auf jedem Ball ist eine rosa Schleife aufgedruckt. Mit diesem Zeichen soll auf die Bedeutung der Vorsorge gegen Brustkrebs hingewiesen werden.
 
1996
Die Bälle Titleist HP2 Tour und HP2 Distance werden vorgestellt. Der HP2 Tour verzeichnet einige Erfolge auf den Touren weltweit.
Acushnet Südafrika nimmt ihre Tätigkeit auf. American Brands erwirbt Cobra und gliedert die Marke Acushnet als Geschäftseinheit parallel zu Titleist und FootJoy ein.
 
1997
Vom Modell Titleist DT (respektive PTS) sind seit seiner Einführung 1974 bis dato mehr als 75 Million Dutzend verkauft.
Ein neuer Titleist Professional mit verbesserten Längen- und Haltbarkeitseigenschaften wird eingeführt.
Titleist gewinnt den Grand Slam – ist der Siegerball aller vier Major-Turniere.
Der Titleist Tour Distance wird vorgestellt – bei ihm ist zum erstenmal ein Flüssigkern mit Wicklung mit einer Surlynschale kombiniert.
Nach bereits zwei Major-Siegen als Prototyp wird der Titleist Titanium 975D in den Markt gebracht.
Scotty Cameron entwickelt seine Teryllium Putter – sie vermitteln ein ganz eigenes weiches Schlaggefühl. Mit ihnen wird beim Masters 1997 ein Rekord nach dem anderen gebrochen.
 
1998
Ein Meilenstein in der Geschichte von Titleist: 50. Sieg in Folge der Ballzählung bei den US Open. Der Golfball Titleist HP2 Distance mit Doppelschalen-Design wird vorgestellt.  Gleichzeitig wird ein verbesserter HP2 Tour in den Markt gebracht.
Zwei Jahre hatte er feinste Wedges für die Tour-Pros gebaut, jetzt stellt Bob Vokey seine Präzisionswerkzeuge fürs kurze Spiel unter dem Markendach von Titleist der Öffentlichkeit vor.
Die Eisen DCI 981 ergänzend zu den DCI 962 eingeführt.
 
1999
Titleist präsentiert erstmals den etwas weicheren Tour Prestige (mit mehr Feeling und Spin) begleitend zum Titleist Professional.
Die Eisen DCI 990 ersetzen die DCI 962, und parallel wird die Familie der Fairwayhölzer Titleist 975F Pro Trajectory vorgestellt.
Eine neue Titleist Ballfamilie wird eingeführt: HP Tour, HP Eclipse und HP Distance.
 
2000
Gleichzeitig feiert der Titleist DT / PTS einen weltweit einmaligen Erfolg als meistverkaufter Golfball weltweit: Insgesamt sind zu diesem Zeitpunkt kumuliert 1.000.000 .000 – eine Milliarde - Bälle verkauft worden! Der neue gewickelte PTS und der PTS Distance (2-Piece) werden eingeführt. Der Tour Distance wird abgelöst durch den Tour Distance SF (soft feel), der sich im Schlag weicher anfühlt und mehr Spin annimmt. Die Linie der Vokey Wedges wird unter Hinzunahme der Raw Vokey 8620 Wedges (für extra weiches Schlaggefühl) ausgebaut.
 
2001
Der Golfball Pro V1 wird mit sofortigem Erfolg auf der Tour eingeführt und veranlasst auch sofort weite Teile aller Golfspieler weltweit zum Wechsel. Sein Mehrkomponenten-Design, der große Kern, die Urethan-Schale lieferten auf Anhieb eine Performance, die gewickelten Bällen ebenso überlegen war wie  Mitbewerberprodukten. John Cleese unterstützt die Einführung der NXT Golfbälle. Sie sind weich im Schlag und lang - und er hasst sie!
 Nach fünf erfolgreichen Jahren macht der Driver 975D Platz für den Titleist Titanium 975J mit größerem Schlägerkopf und einer aktiveren Schlagfläche – für längeren Ballflug (Carry) und mehr Zutrauen.
 
2002
Es wird die nächste Generation der DCI Eisen eingeführt: Die DCI 762 und die DCI 822OS. Das Modell 762 ist für den klassischen Titleist-Spieler, während der 822OS die DCI-Technologie einer breiteren Zielgruppe näher bringt.
Eine schwarz eloxierte Oberfläche und tanzende Buchstaben im Logo sind das Kennzeichen der neuen Putter-Linie „Studio Design“ von Scotty Cameron. Für Puristen wird das limitierte geschmiedete Eisen 681 angeboten – nur etwas für Traditionalisten und Elitegolfer.
 
2003
Titleists Vormachtstellung auf der Tour mit  dem Pro V1 wird unterstützt durch den Bruderball Pro V1x, der mit seinem Spin reduzierendem Dualkern als Nischenprodukt für Spieler mit extrem hohen Spin- oder Ballstartwerten positioniert wird. Der Pro V1 ist mit Abstand führend auf allen Touren weltweit.
 
Zwei neue geschmiedete Eisen werden eingeführt und aktivieren den Markt in Titleists Kerngeschäft. Das 690MB hat ein traditionelles Muscle-Back-Design; es wird von den besten Spielern der Welt eingesetzt. Das 690CB verbindet Schmiedetechnik mit perimetrischer Gewichtsverteilung.
 
Der jüngste Prototyp wird nach Tour-Tests in den Markt gebracht: die Linie der  Studio Stainless Putter von Scotty Cameron by Titleist. Sie haben ein silberglänzendes Satin-Finish, vermitteln ein weiches Gefühl und sind nutzen sich nicht ab.

(Fortsetzung folgt)


 

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