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Deutschland hilft
Endlich haben Deutschlands Golfer was zu lachen

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Wenn Sie auf dem Platz spielen möchten, sollten Sie eine Mindestqualifikation besitzen, um weder sich noch andere zu nerven oder sogar zu gefährden.

Jeder Golfclub hat sein »Hausrecht« und entscheidet selbst, wer auf der Anlage spielen darf und wer nicht. Deshalb wird die Platzerlaubnis (PE)/Platzreife in den deutschen Golfclubs individuell gehandhabt.

Selbst als offizielles Mitglied eines Golfclubs hat man nicht das Recht, auf jedem anderen Golfplatz der Welt spielen zu dürfen. Einzelne Golfplätze erlauben das Spielen nur ihren eigenen Mitgliedern. Die meisten Golfanlagen in Urlaubsgebieten begrenzen die Spielmöglichkeit auf ein bestimmtes Spielniveau (HCP 36/28) oder erlauben schwächeren Spielern die Benutzung der Anlage nur zu bestimmten (schlecht frequentierten) Zeiten. Deshalb sollte man sich immer vorher in dem Golfclub seiner Wahl über die dortigen Bestimmungen erkundigen. Viele Golfclubs in Deutschland erlauben das Spielen nur mit einer "Platzerlaubnis".

Die wird heutzutage meist in Platzreife-Kursen erspielt, die leider von sehr unterschiedlicher Qualität sind. Mancher, der seinen Golfführerschein »bestanden« hat, unterliegt dem fatalen Irrtum, mit der Platzreife auch Golf spielen zu können. Doch die Platzreife, auch Golfführerschein genannt, ist nur eine Art "Grundausbildung", um das Spiel auf dem Platz kennenlernen zu können, bis man sich das international anerkannte Handicap 36 erspielt hat.

Der »Golfführerschein« beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil, was herrliche Prüfungsängste auslöst und dafür sorgt, dass Bücher über mentales Golftraining absolute Renner bleiben. Gottlob gibt es für nervenschwache Manager immer noch die Bakschisch-Option, mit der man auch auf den Platz kommt, ohne sich dem ganzen Stress auszusetzen. Denn für Persönlichkeiten auf Führungsebene ist ein Schnupperkurs mit ganz normalen Steuerzahlern einfach nicht zumutbar – schon aus zeitlichen Gründen. In dem Fall steigt man zum Beispiel als Turniersponsor ganz oben ein und darf dann sofort auf den Platz. Während man von seinem neuen Kumpel, dem Clubpräsidenten, lernt, wie man mit dem Buggy über das Vorgrün brettert, ist man sozusagen schon dabei …

Wenn Sie also die »Etikette« beherrschen und vom Üben so verzweifelt und verwirrt sind, dass Sie schier platzen könnten, dann erteilt Ihnen Ihr Golflehrer nach entsprechender Prüfung die »Platzreife«. Jetzt können Sie Ihr Handicap bei vorgabewirksamen Turnieren verbessern. Clubfreie müssen versuchen, bei offenen Turnieren mitzuspielen, die von Ihrem Verein, aber auch von modernen, offenen Clubs veranstaltet werden. Sinnvollerweise rufen Sie in dem betreffenden Club an und fragen nach. In manchen Clubs können Sie am Wochenende nur in Begleitung eines Mitgliedes spielen. Seltener wird in Deutschland eine Mindestvorgabe erwartet (zum Beispiel 28 für Herren), da diese für einen fast leeren Platz sorgen würde.

Klingt alles schrecklich kompliziert? Ist es auch. Aber spätestens wenn Ihnen irgendein Dödel seinen Ball dahin schießt, wo es richtig weh tut, werden Sie mir glauben, dass Golf nur dann Spaß macht, wenn Sie und Ihre Mitspieler ein Mindestmaß an Spielfähigkeit besitzen.

Textauszug aus: "Der Weg der weißen Kugel"  

 *Quellenangabe: Wolfgang Hollinger www.golf-easy.de

Und WIKI meint dazu....

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