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Die sonderbaren Erlebnisse, wundersamen Ereignisse und der ganze langweilige Alltag des Eugen Pletsch...

Deutschland hilft
Endlich haben Deutschlands Golfer was zu lachen

Mittwoch: Manche Leute fahren ja nur irgendwo hin, um ein Haar in der Suppe zu finden. Bei der BMW International Open, die vom 19. bis 24. Juni 2012 erstmals auf Gut Lärchenhof in Pulheim bei Köln stattfand, wäre ich um ein Haar in der Suppe gelandet.

Endlich mal wieder in St. Leon-Rot!  Ich hatte dort ewig nicht mehr gespielt, denn als ich 2010 eine Lesung in St. Leon hatte, ergab sich dazu keine Gelegenheit. Dafür hatte ich einige Jahre zuvor das Privileg, die Anlage drei Monate lang fast jeden Abend nach Herzenslust zu bespielen und war bei mehreren Presseturnieren der SAP Open zu Gast.

Heute ist ein neblig-nasser grauer Regentag, wie ich ihn mir bereits seit Wochen wünsche. Einmal für die Landwirtschaft, aber auch weil es mir dann gelingt, im Nest hocken zu bleiben um einiges aufzuarbeiten, was bei gutem Wetter liegen bleibt.

Zwei Schläger, die ich in den letzten Tagen erreichten, haben mich wirklich beeindruckt. Mike Klais hatte mir ein Wedge aus seiner neuen Longhitter-Serie geschickt und zwar ein grooveless Blade mit dem Tri-Matrix Hickory-Schaft, den ich bereits in meinen Persimmon-Hölzern spiele. Das Wedge ist ähnlich dem uralten Hickory-Blade, das ich mal vor Jahren besaß. Mike hatte mich vorgewarnt: "Das muss du sauber treffen, das geht wie ein Spaten in die Erde".

Derzeit versucht die Augenklinik der Uni Gießen, mir Kontaktlinsen zu verpassen, damit ich wieder sehen kann. Dieser Text ist ein erster Versuch, damit zu schreiben.

Herzlichen Dank für die vielen lieben Grüße und Glückwünsche, die mich anlässlich meines 60sten Geburtstages erreichten. Es ist schön zu wissen, dass es da draußen Menschen gibt, die meine Texte mögen und mit meiner speziellen Form von Humor etwas anzufangen wissen.

Der Platz war gesperrt. Ich weiß gar nicht genau, was los war. Ich glaube, die Jugend trainierte für Olympia. Der DGV hat auf seinem Verbandstag nämlich Visionen gehabt und sich prompt eine Elite bewilligt, die bald nach der Goldmedaille greifen wird.

Die Woche nach Ostern verbrachte ich in Schloss Lüdersburg, um mich von der monatelangen Schreiberei zu erholen. Ich war schon zweimal dort – sowohl zur Erholung, als auch zum Golfen. Das Publikum war international, das Wetter leidlich bis sonnig.

Dritte Märzwoche. Erstmals Sonnenschutz aufgetragen. Die Zäune für die Krötenwanderung wurden aufgestellt. Da sich der Platz jetzt schon ausgesprochen gut spielen lässt, wäre das vielleicht ein Grund für Euch, in Winnerod vorbeizuschauen.

Wenn die Rheingolf-Messe in Köln ihre Tore öffnet, so sagt der Volksmund, ist der Frühling in Sicht. Im letzten Jahr musste ich passen, da es mit dem Trampen bei mir nicht mehr so klappt wie früher. Ich stand stundenlang am Wetzlarer Kreuz, bis ich merkte, dass die ganze Spur Richtung Sauerlandlinie gesperrt war. Also musste ich nach Dudenhofen zurück laufen und fuhr frustriert mit dem Bus nach Hause.

Dieses Wischi-Waschi-Wetter ist auch nicht das Gelbe vom Ei. OK – die Sommergrüns in Winnerod sind bereits offen, wovon andere nur träumen können und in diesem Jahr blieben uns sogar die Schimmelpilze erspart. Der Platz lässt sich für die Jahreszeit überraschend gut spielen – wenn man es kann.

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