„Golf ist nur ein Geschicklichkeitsspiel mit Schläger und Ball, hin und her, ähnlich wie Tischtennis und keinesfalls ein Grund, die Welt zu vergiften“ (Aus: Der Weg der weißen Kugel)
Danke für die Rückmeldungen unserer geplanten Aktion zur Förderung der Bienenweiden auf unseren Golfplätzen. Einige Leute fanden das gut und werden ihren Clubvorstand / Ausschuss / Greenkeeper ansprechen, damit die Anpflanzung von Blumen besonders beachtet wird. Selbst ein Crossgolfer überlegte, auf seiner Hackerwiese etwas auszusäen.
Worum geht es? Die Bienenpopulationen sind weltweit und insbesondere in den Industrieländern am Zusammenbrechen. Das bedeutet eine ernste Gefahr für das Leben auf unserem Planeten, die wesentlich aktueller ist, als die kontrovers diskutierte CO2 Problematik. Deshalb hatte das Aktionsbündnis AVAAZ.Org eine große Aktion zur Rettung der Bienen gestartet.
Die Situation der Bienen war dieser Tage sogar Thema bei der Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei am 24. Januar 2011 in Brüssel. Dabei erläuterte Kommissar Dalli dem Rat die Situation der Honigbienen. Er wies auf die schwierige Situation und das vermehrte Bienensterben hin; die Ursachen dafür seien noch unklar. „Die komplexen multifaktoriellen Einflussfaktoren auf die Bienengesundheit bedürften weiterer Erforschung; außerdem seien verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Bienengesundheit geplant.“
Die Situation der Bienen war dieser Tage sogar Thema bei der Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei am 24. Januar 2011 in Brüssel. Dabei erläuterte Kommissar Dalli dem Rat die Situation der Honigbienen. Er wies auf die schwierige Situation und das vermehrte Bienensterben hin; die Ursachen dafür seien noch unklar. „Die komplexen multifaktoriellen Einflussfaktoren auf die Bienengesundheit bedürften weiterer Erforschung; außerdem seien verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Bienengesundheit geplant.“
Mit komplexen multifaktoriellen Einflussfaktoren meint er vermutlich die Pestizide von Bayer, genmanipulierte Produkte, Wellensalat durch Funkmasten und alles, was man nicht laut sagen darf, weil man sich nicht mit der Industrie anlegen möchte. Also wird erst mal ein Ausschuss gebildet, während gentechnisch kontaminierter Honig in Deutschland mittlerweile als Sondermüll entsorgt werden muss.
Meine Idee, mehr für die Bienen auf den Golfplätzen zu tun, ist aber wesentlich älter als die aktuelle AVAAZ-Aktion, zumal ich bereits in meiner Jugend als Öko-Guerilla herumstreifte, Büsche und Bäume pflanzte, flurbereinigte Bäche zu kleinen Teichen staute und wo immer es ging, Biotope anlegte. Seit Jahrzehnten bin ich Mitglied in der Deutschen Ameisenschutzwarte und obwohl ich kein aktives Mitglied bin, kann ich durchaus noch die kaputte Klimaanlage in einem frisch vom Specht zerlegten Ameisenhaufen reparieren.
Dabei bekommt man natürlich einiges über die die Bienen mit. Leider habe ich nicht die innere Ruhe, die man zum Imkern braucht. Na ja, wer weiß? Dass ich nach zwölf Jahren keinen Yips mehr habe, wäre das ein Zeichen von innerer Ruhe? Nein, eher nicht. Aber das ändert nichts daran, dass sich hoffentlich viele Golfplätze entschließen, wo immer es geht Blumen zu pflanzen, auf das den Sumsen der Honigtau im Mund zusammenläuft.
Ein großes Vorbild ist für mich der alte Herr Lischka, der Gründer des Golfparks Winnerod. Er hatte die Weisheit, nie mit dem Golfen anzufangen. Dafür gießt er im Sommer mit über 90 Jahren fast täglich all die vielen Blumen und Rosenbüsche, die er auf dem alten Gutshof in Winnerod gepflanzt hat. Bisweilen schaut er etwas verwundert auf das emsige Treiben der jungen Menschen, die von der Runde kommen, ihren Score zählen und vor Glück schnattern oder verzweifelt Richtung Weizenbier verschwinden, dabei aber nur selten in der Tradition Walter Hagens an einer Blume schnuppern, von denen wir in Winnerod, dank seinem unermüdlichen Wirken, so viele haben?
Dabei bekommt man natürlich einiges über die die Bienen mit. Leider habe ich nicht die innere Ruhe, die man zum Imkern braucht. Na ja, wer weiß? Dass ich nach zwölf Jahren keinen Yips mehr habe, wäre das ein Zeichen von innerer Ruhe? Nein, eher nicht. Aber das ändert nichts daran, dass sich hoffentlich viele Golfplätze entschließen, wo immer es geht Blumen zu pflanzen, auf das den Sumsen der Honigtau im Mund zusammenläuft.
Ein großes Vorbild ist für mich der alte Herr Lischka, der Gründer des Golfparks Winnerod. Er hatte die Weisheit, nie mit dem Golfen anzufangen. Dafür gießt er im Sommer mit über 90 Jahren fast täglich all die vielen Blumen und Rosenbüsche, die er auf dem alten Gutshof in Winnerod gepflanzt hat. Bisweilen schaut er etwas verwundert auf das emsige Treiben der jungen Menschen, die von der Runde kommen, ihren Score zählen und vor Glück schnattern oder verzweifelt Richtung Weizenbier verschwinden, dabei aber nur selten in der Tradition Walter Hagens an einer Blume schnuppern, von denen wir in Winnerod, dank seinem unermüdlichen Wirken, so viele haben?
Wenn wir etwas für die Bienen tun und in Kübeln, Kästen, Rabatten, Wildwiesen und selbst im Rough Blumen aussähen, dann tun wir das nicht nur für die Bienen, sondern auch für uns, denn Duft und Anblick von Blütenpflanzen hebt die Seele und beglückt die Sinne.
Damit die Sache vorankommt, habe ich dieser Tage mit Herrn Radetzki vom Netzwerk Mellifera telefoniert, der mich wiederum mit Holger Loritz vom Netzwerk Blühende Landschaft bekannt machte. Sie werden uns demnächst Informationen darüber geben, was wir Golfer für die Bienen tun können. In meinem Gespräch mit Nichtgolfer Radetzki war seine erste Frage:
„Lasst 100 Fairways blühen… sind Fairways nicht diese flach gemähten Spielflächen…?“ Oh je. Er brauchte gar nicht weiterzureden. Sofort war mir klar, dass unser Arbeitstitel ein Schuss in den Ofen war. Nein, auf den Spielflächen sollte es nicht unbedingt blühen, aber überall drum herum. Danke Herr Radetzki – ja – er war der Einzige, der den Fehler bemerkte. ;-)
„Lasst 100 Fairways blühen… sind Fairways nicht diese flach gemähten Spielflächen…?“ Oh je. Er brauchte gar nicht weiterzureden. Sofort war mir klar, dass unser Arbeitstitel ein Schuss in den Ofen war. Nein, auf den Spielflächen sollte es nicht unbedingt blühen, aber überall drum herum. Danke Herr Radetzki – ja – er war der Einzige, der den Fehler bemerkte. ;-)
Also wird ein neuer Titel gesucht. „Aktion blühende Golfplätze“?
Eure Ideen sind herzlich willkommen.
Eugen Pletsch
Eure Ideen sind herzlich willkommen.
Eugen Pletsch















