Langsam finde ich mich in der neuen Joomla-Software auf Cybergolf halbwegs zurecht, wobei mir das mit der „Bildbearbeitung“ noch nicht so leicht von der Hand geht. Vermutlich weil ich zu ungeduldig bin, wird es 1.) anders und 2.) als man denkt.
Gestern versuchte ich, eine neue Rubrik anzulegen und es gab ein Fiasko, bevor „Magic Fred“ das gefixed hat, der mit mir als Digitaltrottel wirklich einen Fang gemacht hat. Er meint, es wäre sein Karma. Na gut – aber ich übe und täglich klappt es besser.
Stichwort neue Rubrik: Frau Oelmann machte sich die Riesenarbeit, alle Links durchzusehen um sie ggf. zu optimieren. Zusätzlich hatte sie vorgeschlagen, dem Thema „Golfhistorie“ einen breiteren Raum zu geben, womit auch der neue Hickory-Boom seinen Platz auf Cybergolf fände. Sie stellte mir dafür eine Liste von Links zusammen.
Das ist genau die Art von Mitarbeit, die ich mir erträumte, als ich Cybergolf vor mehr als 12 Jahren als Projekt für die Golfcommunity gestartet habe. „Mitarbeiter“ wie Frau Oelmann, Petra Frank, Ralf Seibert und andere, aber auch die Schreiber/Innen von Leserbriefen, geben mir das Gefühl, dass da draußen Leute sind, die an Cybergolf und meiner Arbeit Interesse haben. Danke!
Übrigens haben wir bei der Umstellung fast alle Cybergolf-Dateien in mehrere Archive eingelesen. Das Problem dabei ist, dass wir nicht Hunderte von alten Dateien mit den neuen Dateien verknüpfen konnten. Ergo enthalten einige Texte im neuen Pletschblog-Archiv bisweilen Links auf Dateien, die es auf Cybergolf nicht mehr gibt, manchmal fehlen auch die Bilder. Es macht für mich wenig Sinn, alle alten Texte neu zu bearbeiten, aber ich werde einige Geschichten und Interviews im Archiv Cybergolf neu anlegen, so dass man dort bei Interesse nachsehen kann.
Registrieren muss man sich nur, das habt Ihr schon gemerkt, wer selber einen Link eintragen möchte. Aber da ich kein Datensammler bin, reicht es auch wie bisher, mir einen interessanten Vorschlag einfach per Mail zu unterbreiten.
Damit wären wir (für neue Besucher) bei der Frage, warum mein „Pletschblog“ nicht interaktiv ist bzw. ich schon auf „Golfgaga /Notizen von Eugen Pletsch“ die Kommentarfunktion ausgeschaltet habe:
Das hängt damit zusammen, dass ich gerne bereit bin, meine Leserschaft regelmäßig mit Texten zu unterhalten, die andere Autoren an Zeitschriften und als Bücher „verkaufen“. Andererseits habe einfach nicht die Zeit und Nerv, mich mit Trollen auseinanderzusetzen, Energiefressern, die es mir auch verleitet haben, öfter in Foren zu schreiben.
Jeder Leser kann mich per Mail erreichen, wobei ich derzeit (leider) üben muss, nicht mehr immer sofort zu antworten. Sonst wird das nix mit dem neuen Buch (Derzeit sitze ich an den Druckfahnen vom komplett überarbeiteten und erweiterten „Weg der weißen Kugel“, der im Frühjahr neu erscheinen wird.
Tja, das neue Buch. Genaues mag ich noch nicht verraten, aber ich überlege mich mal intesiver mit diesen ganzen Golf-Typen zu befassen, denn ich in mehr als 25 Jahren immer wieder begegnet bin. Jedes halbwegs lustige Golfbuch stellt stets ein paar „Typen“ vor, denen man ihnen überall begegnen kann. Aber gibt es ein System, einen golferischen Stammbaum, von dem die vielen faulen Äpfel fallen? Stammt der Golfer wirklich von der Schildkröte ab, wie ich in „Golfgaga“ spekuliere? Ist der Golfer eine Mutation, lässt er sich klassifizieren und wenn ja, wie? Nach Schwung, nach Einkommen, nach PS oder nach Lautstärke?
Mein Freund Ralf meint dazu:
„Über die Typologie werde ich noch ein bisschen nachdenken müssen. Deine eigenen Vorschläge scheinen zunächst keine linearen Proportionalitäten zu verknüpfen, so hat PS nicht unbedingt etwas mit Einkommen zu tun. Die Hälfte der bayrischen Boliden vorm Clubhaus sind in der Regel nicht bezahlt. Eine Triangulation wiederum bringt überraschende Übereinstimmungen. Solides Einkommen und wenig PS ist eher leise. Negatives Einkommen mit viel PS ist voll proportional zur Lautstärke. Schwung ist eher ungeeignet. 95% sollten bildlich besser nie erfasst werden. Heulers Meistergrade gibt es auch noch. Lenny Bassham fragt, wie viel man für seinen Sport aufzugeben bereit ist. Auch das kann man ausbauen. Häuser, Autos, Frauen, ein Leben oder nur alle paar Wochen einen Sonntagnachmittag? Handicap eignet sich nie. Auch der Golfbegriff an sich ist zunächst zu klären. Ist Afterwork, Neunloch, Stableford oder CSA Golf gemeint?“
Soweit Ralf S. (Basaltbauer, Malt- und Golfvideoexperte, Audi-Fahrer, Linkshänder, durchschnittliche Drivelänge 270 m.)
Eure Meinungen zu diesem Thema sind willkommen. home(ättt)cybergolf.de
Winterliche Grüße
Eugen Pletsch















