Ja Leute, bald ist es soweit! Cybergolf wird neu gemacht, oder relaunscht, wie man heute sagt. Cybergolfnews, meine Golfgaga-Notizen (Pletschblog), die Links – alles wird in ein Portal gepackt. Neu wäre „Golfplaza“, wo gewerbliche Kunden ihre Dienste anbieten können. Auf Cybergolfnews werden weiterhin die Sportnachrichten, Blogs und Feeds zu finden sein. Ansonsten sieht hoffentlich fast alles so aus wie immer, weil ich mich sonst auf meiner eigenen Seite nicht mehr zurechtfinden würde. „Wie schaffst du das nur“, fragen neidische Mitbewerber, „dass du deine Seite bereits nach 12 oder 13 Jahren erneuerst?“ Tja – das bin natürlich nicht ich, der das macht. Von mir ist allgemein bekannt, dass ich technisch dumm bin wie ein Grottenolm. Ich kann nicht mal ein Faxgerät bedienen, ohne dass in der Region der Strom ausfällt! Nein, der Mann der hinter alldem steht, ist kein geringerer als Magic Fred Howe, der bereits 2005 zum Cybergolf „Webmaster of the Year“ gekürt wurde. Erinnern wir uns und ich zitiere aus meiner damals verfassten Laudatio: In der Branche gilt Howe als der Mann, der wieder „Ruhe ins Spiel gebracht hat, weil er weiß, wo die Zeit steckt. Schon in den frühen 80ger Jahren beobachtete Fred Howe, dass die gesamte „digitale Revolution“ auf Silikon-Vampirismus basiert. Noch bevor bekannt wurde, dass Wasser Informationen speichert (und somit programmiert werden kann, siehe Masaru Emotos Arbeiten) entdeckte Fred Howe das Phänomen der Bewusstseinsübertragung auf Silikon. (Silicon sucks!) 1982 beschrieb er in einem Positionspapier: „Alle Menschen bei uns im Valley sind ausgebrannt. Die Köpfe sind leer. Wo ist das ganze Bewusstsein hin?“ Weiter beobachtete er, dass „Zeit fehlt, und zwar eine ganze Menge!“ Er folgerte daraus, dass bei der Entwicklung vom Computern und Programmen große Energiemengen Geist und Bewusstsein von Chips, Festplatten und Programmen aufgesaugt werden: „Jede Innovation im IT-Bereich wird mit Menschenopfern bezahlt. Bewusstsein springt in Quanten auf Speichermedien und jeder Sprung bedeutet eine Generation ausgebrannter Programmierer-Hirne und geistloser Geschäftsführer. Diese digitale Neuronenbits flackern unstrukturiert in den Netzen, aber auch in der Hardware, herum. Gnade uns Gott, wenn es eine Macht gäbe, die diese Bewusstseinsbrocken defragmentieren und koordinieren könnte. Das wäre dann eine reale Bedrohung für die Menschheit“, schrieb Howe in seinen Tagebüchern, die einen nicht unmaßgeblichen Einfluss auf das erste Drehbuch zum Welterfolg „TERMINATOR“ gehabt haben sollen. Die zweite entsetzliche Entdeckung, die Howe aus seiner Zeit im Silicon Valley mitbrachte (wo er ein Vermögen gemacht haben soll) war das „KoksZeit-Kontinuum“, wie er es nannte. Die gesamte Entwicklung der letzten 30 Jahre IT basiere auf dem exzessiven Gebrauch der Droge Kokain. Das ist an sich schlimm genug, aber diese Droge reduziert unsere vorhandene Zeit auf dramatische Weise. Bei dem Versuch, alles schneller zu machen, verschwindet die eingesparte Zeitmenge plus der aufgewandten Programmierzeit im Netz und ist für immer verloren. Es kommt zu dem bekannten Phänomen, dass zwar alles schneller geht, dafür aber tatsächlich überall Zeit fehlt. Howe: “Zeit ist nicht unendlich, sondern es gibt eine bestimmte Menge* davon in jedem Quantenquarktopf. Koks zippt die vorhandene Zeitmenge und – schwupp – ist sie weg.“ Weil der Hyperraum der Koka-Dimension bereits extrem viel der vorhandenen Zeit aufgesaugt hat, fehlt diese mittlerweile ganz real jeder Hausfrau, die nicht mehr weiß, wann sie auch noch einkaufen soll. Die Politik ist machtlos. Microsoft, größter Zeitdieb der Welt, dementierte diese Behauptung und verwickelte Howe in jahrelange Rechtsstreitigkeiten, die "ihn viel Zeit kosteten". Entsetzt, und verlacht für seine Beschreibungen des „Momo-Effektes“, zog sich Howe in den 90ger Jahren an die kanadische Pazifikküste zurück, wo er eine CyberMarder-Zucht betrieb. „Der Gedanke war, dass wir Cybermarder in die digitalen Netze schicken, die den ganzen Müll auffressen und das Web sauber halten. Aber die Rechnung ging nicht auf.“ Die Cybermarder entwickelten eine eigene Form von bösartiger Intelligenz. In den meisten Fällen wurden sie Onlinebroker, gründeten Pornobuden und Spielkasinos im Web oder erfanden täglich neue Viren und Spam-Mails, um die Menschheit in den Wahnsinn zu treiben. Howe heute: „Zugegeben, die Cybermarder-Zucht war ein Fehler, aber es war einen Versuch wert.“ Danach entdeckte Fred Howe das Prinzip der Heilung von Maschinen und Software durch Handauflegen. Fred Howe: „Jedes IT- Programm und jedes Gerät enthält mittlerweile so viele Bewusstseinsbits, dass es zu den technisch nicht erklärbaren Phänomenen kommt, die man früher als SPUK bezeichnete. Jeder Techniker und Programmierer das: Etwas klappt, was eigentlich nicht funktionieren kann, oder es klappt nicht, obwohl es gehen müsste. Das ist einfach „Magic“ - es spukt in der Maschine. Auch diese Irrwische wollen angenommen und geliebt sein", erklärt Howe. Seinen Spitzname „Magic Fred“ verdankt er der Fähigkeit, Geräten und Programmen eine besondere Zuwendung zukommen zu lassen, indem er ihnen die Hand auflegt und sie mit seinem magischen Auge beäugt. Über Cybergolf sagte Howe einmal vor der Presse: „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal für ein Projekt tätig sein werde, das sich mit dem Golfsport befasst. Und schon gar nicht ehrenamtlich. Golf ist eine aggressive, menschenverachtende Sportart, die zur Sucht führt. Die übelsten Raubritter, Mörder, Potentaten, Diktatoren, Steuerhinterzieher und Umweltverschmutzer der Neuzeit sind fast alle Anhänger der geheimen Bruderschaft der Golfspieler. Das sind die "Herren der Zeit", die sich den Luxus leisten können, weltweit knappe Zeitressourcen auf dem Golfplatz zu vertrödeln. Andererseits muss ich anerkennen, dass Eugen Pletsch versucht, die traditionelle Sportart der Schäfer, Anarchisten und Kriegsdienstverweigerer des schottischen Hochlandes mit neuem Geist zu beleben. Seine Vereinigung anonymer Golfer wurde zu einem Sammelbecken gestrandeter Existenzen, die sich jeden Samstag um 11 Uhr am 1. Abschlag des Golfparks Winnerod zur gemeinsamen Mahnwache treffen. Die von der Eugen Pletsch initiierte Aktion „Rettet die Waldgeister“ und die kürzlich eröffnete „Elfenzuchtstation“ in Teelin / Irland, bemüht sich, unter der Leitung von Lord Timbo, um eine Versöhnung zwischen Mensch und Wesen aus den Zwischenreichen, die durch Golfplatzbau dezimiert und vertrieben wurden. Außerdem hat es mich einfach gedauert, wie verzweifelt Eugen Pletsch war, als er vor seiner Kiste saß und immer wieder rief: „Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr“, und dabei mit einem Sandeisen auf seinen neuen Laptop drosch. Das hat mein Herz bewegt.“
Also, liebe LeserInnen: Nur noch ein paar Wochen (oder Monate) schlafen und dann ist es soweit. Bis dahin wünsche ich noch einen schönen Sommer!
Ihr /Euer
Eugen Pletsch














